Rechenzentrumsausbau M-net errichtet Rechenzentrum für den Mittelstand in München

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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M-net baut im Norden Münchens ein neues Rechenzentrum mit 1.500 Quadratmetern Colocation-Fläche. Die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant, die Anbindung erfolgt über das Glasfasernetz des Unternehmens mit bis zu 800 GbE.

M-net betreibt ein eigenes Glasfasernetz in Bayern und gehört mehrheitlich den Stadtwerken München.(Bild: ©  alphaspirit - stock.adobe.com)
M-net betreibt ein eigenes Glasfasernetz in Bayern und gehört mehrheitlich den Stadtwerken München.
(Bild: © alphaspirit - stock.adobe.com)

Der Glasfaseranbieter M-net hat mit dem Bau eines neuen Rechenzentrums im Norden von München begonnen. Die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant, eine Testphase soll 2027 starten.

Der Standort bietet rund 1.500 Quadratmeter Colocation-Fläche und richtet sich vor allem an mittelständische Unternehmen aus der Region. M-net will dort Kapazitäten für geschäftskritische Anwendungen wie Künstliche Intelligenz (KI), Cloud Computing, Big Data und Edge Computing bereitstellen. Unternehmen können bereits während der Bauphase Colocation-Kapazitäten reservieren.

Das Rechenzentrum entsteht nach der europäischen Rechenzentrumsnorm EN 50600 und erhält eine redundant ausgelegte Strom- und Klimaversorgung mit unterbrechungsfreier Stromversorgung (USV) sowie Notstromversorgung. M-net gibt eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent an. Die Anbindung erfolgt über das unternehmenseigene Glasfasernetz mit Bandbreiten von bis zu 800 Gigabit Ethernet (GbE). Der Betrieb soll vollständig mit Ökostrom erfolgen, angestrebt wird ein Power Usage Effectiveness (PUE) Wert von unter 1,2.

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