Das Lenovo Infrastruktur-Abo „Truscale“

Lenovo steigt in das As-a-Service-Geschäft ein

| Redakteur: Ulrike Ostler

Ab jetzt gibt es Rechenzentrumsinfrastruktur von Lenovo auch als Abonnementservice.
Ab jetzt gibt es Rechenzentrumsinfrastruktur von Lenovo auch als Abonnementservice. (Bild: Lenovo)

Lenovo stellt heute „Lenovo Truscale Infrastructure Services“, vor. IT-Organisationen sollen mit dem As a -Service-Angebot Hardware, Software und Services für Rechenzentren ohne Vorab-Investitionskosten bereitstellen und aktualisieren können. Sie zahlen verbrauchsbasiert und können auf einem Metering Dashboard ihre Nutzung in Echtzeit verfolgen.

Truscale biete ein flexibles Portfolio an Services für Rechenzentren. Das auf einem Abo-Modell basierende Angebot soll Kunden ermöglichen, Datacenter-Hardware und -Dienstleistungen vor Ort oder an einem vom Kunden bevorzugten Standort zu nutzen, ohne die Technologie selbst kaufen zu müssen.

Die heutigen Herausforderungen in den Unternehmen, denen die IT genügen muss.
Die heutigen Herausforderungen in den Unternehmen, denen die IT genügen muss. (Bild: Lenovo)

Agil sollen die Unternehmen heute sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dafür brauchen die CIOs eine Rechenzentrumsinfrastruktur, die Wachstum ermöglicht, statt dieses einzuschränken. Aber alles in die Cloud? Das funktioniert aus diversen Gründen nicht. Zugleich entwickelt sich die IT schneller denn je weiter und Unternehmen müssten in der Lage sein, diese effizient und nahtlos zu integrieren.

Allerdings gibt es nun einmal Ressourcen-, Budget- und Kapitalbeschränkungen. Außerdem verbringen IT-Mitarbeiter zu oft mehr Zeit mit administrativen Aufgaben und der Wartung von Systemen als mit der Arbeit an Innovationen. Durch eine Auslagerung des Ressourcen-Managements könnten sich IT-Organisationen auf Innovationen innerhalb des Unternehmens konzentrieren.

Die „Lenovo Truscale Infrastructure Services“ im Überblick.
Die „Lenovo Truscale Infrastructure Services“ im Überblick. (Bild: Lenovo)

Zudem ist ‚pay-per-Use‘ in der externen Cloud Usus. So wundert es kaum, dass IT-Einkäufer zu 63 Prozent angeben, dass bei der Auswahl eines IT-Infrastrukturanbieters die Verfügbarkeit flexibler Zahlungsoptionen oder verbrauchsbasiertes Bezahlen im Sinne von sehr wichtig für sie sind, so IDC (Building a Utility Model to Deliver Datacenter Capacity, Doc #DR2018_LAL2_JC_SM, Februar 2018).

Das As-a-Service-Angebot „Truscale“ umfasst unter anderem die Hardware-Produkt-Linien „Think System“ und „Think Agile.
Das As-a-Service-Angebot „Truscale“ umfasst unter anderem die Hardware-Produkt-Linien „Think System“ und „Think Agile. (Bild: Lenovo)

Die Lenovo Truscale Infrastructure Services sollen diese Kundenbedürfnisse erfüllen. Das Angebot ermöglicht ihnen die Hardware und andere IT-Ressourcen abzurechnen, was sie monatlich nutzen, als Teil ihrer Betriebskosten. Lenovo Truscale umfasst die Produktportfolien „Lenovo Think System“ und „Think Agile“, außerdem beinhaltet das Angebot Installation, Bereitstellung, Verwaltung, Wartung und Rückgabe der Hardware.

Das Modell sieht keine Bindung an eine Mindestleistungsabnahme durch den Kunden vor. Die Kunden bezahlen, wenn ihre Workloads diese aktiv nutzen. Außerdem kann die Leistung entsprechend den Anforderungen flexibel erhöht oder verringert werden, um sicherzustellen, dass die IT-Infrastruktur jederzeit richtig bemessen ist.

Lenovo sieht den Wert des Abonnementangebots auch in der Möglichkeit, den Verbrauch in Echtzeit zu überprüfen, so dass die Kunden ihre Kosten kontrollieren und vorhersagen können. Sie erhalten über ihr Kundenportal zu jeder Zeit Einblick in ihren aktuellen Verbrauch. Zusammen mit dem ihnen persönlich zugewiesenen „Customer Success Manager“ von Lenovo ermöglicht dies dem Kunden einen einfachen Zugriff auf jedes gewünschte Detail sowie klare Lösungswege bei allen auftretenden Problemen.

Dabei benötigt die Metering-Anwendung keinen Zugriff auf die Daten des Nutzers. Somit kann der Kunde Cloud-ähnlich agieren und die Sicherheit von Hardware vor Ort wahren. Die monatliche Preisstruktur ist laut Lenovo einfach und umfasst alle zugeordneten Dienstleistungen - Wartung, Support, Fernüberwachung und Systemzustand - in einer Rechnung.

Das sind Ergebnisse eine Umfrage aus einer Umfrage von KPMG, Harvey Nash aus dem jahr 2018.
Das sind Ergebnisse eine Umfrage aus einer Umfrage von KPMG, Harvey Nash aus dem jahr 2018. (Bild: Lenovo)

Laura Laltrello, Vice President und General Manager of Services bei der Lenovo Data Center Group, beschreibt Truscale als „revolutionär“. Es verändere die Art und Weise, wie IT-Abteilungen ihre Rechenzentrumsinfrastruktur beschaffen und aktualisieren können. „Mit unserem Abo-basierten Modell […] umgehen sie die Risiken einer Kapitalbindung“, sagt er. „Unser Angebot kann je nach Kundenwunsch konfiguriert werden - egal ob speicherintensiv, Server-lastig, hyperkonvergent oder rechenstark - alles kann entsprechend den Geschäftsanforderungen angepasst werden.“

Lenovo Truscale ist über Lenovo-Vertriebsmitarbeiter und Vertriebspartner weltweit erhältlich. Zudem arbeitet das Unternehmen mit strategischen Partnern zusammen, um die Services möglichst passgenau an die Bedürfnisse seiner Kunden anzupassen.

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