Nutzen, nicht besitzen

Lenovo-GM Dieter Stehle zum As-a-Service-Angebot Truscale

| Autor / Redakteur: Dieter Stehle* / Ulrike Ostler

Dieter Stehle, General Manager Lenovo Data Center Group Deutschland: „Andere Anbieter sprechen von Hardware-as-a-Service, aber in Wahrheit handelt es sich dabei meistens doch nur um modifizierte Leasing-Konstruktionen.“
Dieter Stehle, General Manager Lenovo Data Center Group Deutschland: „Andere Anbieter sprechen von Hardware-as-a-Service, aber in Wahrheit handelt es sich dabei meistens doch nur um modifizierte Leasing-Konstruktionen.“ (Bild: Lenovo)

Verbraucher wollen heute nur noch für das bezahlen, was sie auch tatsächlich nutzen. Im B2B-Bereich ist das nicht anders. Dieter Stehle, General Manager Lenovo Data Center Group Deutschland, denkt über neuen Hardware-Verbrauchsmodellen nach und erklärt wie ein Abo-Angebot niedrige Vorab-Investitionen, betriebliche Flexibilität und die Vorteile der Bereitstellung von Geräten vor Ort kombinieren kann.

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der Sie Regalbretter und ganze Schränke voller Platten und DVDs besaßen? In der es wichtig war, ein eigenes Auto oder ein Haus zu besitzen – oft eher als Status-Symbol und nicht, weil man es brauchte?

Für viele von uns, besonders die jüngere Generation, ist reales Eigentum und Besitz im privaten Bereich heute schon fast zur Belastung geworden und kein erstrebenswertes Ziel mehr. In der heutigen Abo-Ökonomie wollen Verbraucher nur noch für das bezahlen, was sie auch tatsächlich brauchen, wollen und nutzen - das ist in der IT-Welt nicht anders.

Mitmachen bei der Abo-basierten IT

Verbrauchsmuster und Nutzungsszenarien verschieben sich in allen Branchen weltweit: Von der Musikindustrie, die von Streaming-Dienste wie „Spotify“ aufgemischt wurde, bis hin zu Automobilität, wo beispielsweise Porsche ein monatliches Abo anbietet, das es Nutzer ermöglicht jedes Modell zu fahren, auf das sie gerade Lust haben.

Diese Abo-Modelle, die unser Privatleben bereits nachhaltig durchdrungen und verändert haben, haben sich im Geschäftsumfeld bislang nicht wirklich durchgesetzt. Einige Anbieter sprechen davon Hardware-as-a-Service (HaaS) Angebote zu machen; aber in Wahrheit handelt es sich dabei meisten doch nur um modifizierte Leasing-Konstruktionen mit hohen Mindestkapazitätsverpflichtungen, langen Laufzeiten und hohen Serviceanforderungen. Einige dieser Angebote gelten außerdem nur für einen eingeschränkten Teil des Produktportfolios des Anbieters.

Wer will schon Cloud?

Das ändert sich mit der Einführung von „Lenovo Truscale Infrastructure Services“. Das HaaS-Modell von Lenovo bietet eine zusätzliche Komponente, um sicherzustellen, dass unsere Partner - Reseller, VARs und Distributoren – ihren Kunden einen echten `Bezahlen-Sie-nur-was-Sie-auch-tatsächlich-nutzten` Rechenzentrumsservice anbieten können. Kunden nutzen [und bezahlen] Hardware, Software und Dienstleistungen bei sich vor Ort oder an einem von ihnen bevorzugten Standort, ohne die Geräte selbst kaufen zu müssen.

Dieter Strehle: „Der Kauf von Produkten hört überall dort auf, wo er nicht mehr die beste Lösung darstellt.“
Dieter Strehle: „Der Kauf von Produkten hört überall dort auf, wo er nicht mehr die beste Lösung darstellt.“ (Bild: Lenovo)

Diese vielseitige, flexible und einfache Beschaffung von benötigten IT-Ressourcen über ein verbrauchsbasiertes Abo-Modell stellt sicher, dass Unternehmen keine Investitionen für die Anschaffung von Hardware oder anderen IT-Ressourcen aufbringen müssen, sondern nur das bezahlen, was sie jeden Monat als Teil ihrer Betriebskosten nutzen. Die monatlichen Preisstrukturen sind einfach und umfassen alle damit verbundenen Dienstleistungen - wie beispielsweise Wartung, Support, Fernüberwachung und Kontrolle des Systemzustands - in einer einzigen Rechnung.

Infrastructure-as-a-Service (IaaS) bezieht sich üblicherweise auf Public Cloud-Angebote. Lenovo Truscale aber ist als echtes verbrauchsbasiertes Modell ohne Mindestkapazitätsbindung einzigartig und bietet Endnutzern gleichzeitig die Preisflexibilität von Public Cloud-Diensten und profitiert dabei von allen Assets, einschließlich davon, dass alle Daten des Kunden vor Ort bleiben. Das Angebot kann auf jede Konfiguration angewendet werden, die den Anforderungen des Kunden entspricht – egal ob speicherintensiv, Server-lastig, hyperkonvergent oder rechenstark - und es kann nach Bedarf skaliert werden.

Eine neue Klasse an Datacenter-Services

Unternehmen erhalten durch den Einsatz von Servern direkt bei sich vor Ort die volle Kontrolle über alle Sicherheitsrichtlinien. Gleichzeitig profitieren sie von einem hohen Maß an Datenintegrität und -hoheit, können Daten gemäß ihren eigenen Richtlinien verschlüsseln und schützten und sie blitzschnell übertragen.

Unsere Welt verändert sich in Richtung einer umfassenden Abo-Ökonomie. Es ist an der Zeit, dieses Modell konsequent auch auf die gesamte IT von Unternehmen anzuwenden. Deswegen arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern an Dienstleistungen, die es Unternehmen ermöglichen, die Vorteile dieser sich wandelnden Welt zu nutzen.

Der Kauf von Produkten hört überall dort auf, wo er nicht mehr die beste Lösung darstellt. Warum nicht auch im Rechenzentrum? Lenovo geht hier mit Partnern und Kunden neue Wege.

* Dieter Stehle ist General Manager Lenovo Data Center Group Deutschland.

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