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Nlyte verpasst Datacenter Infrastructure Management einen Rahmen ITSM und DCIM flexibel verbunden

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Nlyte Software schafft ein Framework für sein Datacenter Integration Management (DCIM), das sich über Konnektoren schnell mit neuen Versionen von ITSM-Lösungen verknüpfen lässt.

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Mit einem Rahmen, einem ITSM-Framework, will Nlyte dem Schreckgespenst Folgekosten von DCIM, begegnen.
Mit einem Rahmen, einem ITSM-Framework, will Nlyte dem Schreckgespenst Folgekosten von DCIM, begegnen.
(Bild: Subbotina Anna/ JackF/ Fotolia.com )

DCIM-Produkte sind mit einer Menge Lösungen für das IT-Monitoring verbunden. Üblicherweise geschieht das inzwischen nicht mehr direkt, sondern über Systeme für das IT Service-Management (ITSM) – genau genommen mit deren Configuration Management Database (CMDB) und dem Subsystem für Change Management.

Doch häufig stehen für eine enge Vernetzung auf beiden Seiten nur herstellereigene Schnittstellen zur Verfügung. Entsprechend erfordert es einen sehr hohen Programmieraufwand, nicht selten zuvor auch noch Beratung, eine einwandfreie Verbindung herzustellen.

Damit nicht genug: Wird auf einer der beiden Seiten eine neue Version installiert, steht zugleich neue Programmierarbeit ins Haus, weil sich mehr oder minder viele „Kleinigkeiten“ geändert haben.

Schreckgespenst: Kosten

Daher schrecken etliche Anwender vor den Folgekosten von Updates zurück und machen nur größere Versionssprünge mit. Die ITSM-Umgebung, die eigentlich die IT anpassungsfähiger an sich ändernde Geschäftsziele machen sollte, wirkt unversehens statisch und ein retardierendes Moment.

Die DCIM-Lösungen, ursprünglich eine Lösung zur Effizienzsteigerung, kann nur noch bedingt kostensenkend wirken. Alternativ bleibt den IT-Verantwortlichen nur, von vornherein nicht halbwegs genau absehbare Kosten einzukalkulieren.

Der DCIM-Anbieter Nlyte hat jahrelang mit diesem branchenüblichen Schema seine Geschäfte gemacht. Wiederholtes Hardcoding war eine gern gesehene Einnahmequelle.

„Der DCIM-Markt ist geprägt von Anbietern, die ihre Kunden zu Integrations-Kraftakten zwingen, die kurz- und langfristig hohe Kosten mit sich bringen“, meint Nlyte-CTO und -Mitbegründer Robert Neave. Aber die Anwender kritisieren zunehmend das Modell. Jennifer Koppy, Analystin beim Marktforschungsunternehmen IDC mahnt dezent an, die Anwender wollten „das Verhältnis von Ausgaben der IT und ihrem Wert für das Business in Beziehung bringen“.

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