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Integrity-Systeme mit verdreifachter Leistung Intel-Itanium-9500-Prozessoren senken die Betriebskosten

Redakteur: Ulrike Ostler

HP erweitert die „Integrity“-Plattform um neue Systeme einem neuen Itanium-Prozessor der „9500er“ Reihe von Intels. Dazu gehören „HP Superdome 2“, Server Blades sowie ein Einstiegs-Server für Filialen oder schnell wachsende Unternehmen. Zudem gibt es ein HP-UX-Update sowie neue Services.

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Superdome 2: der High-end-Server besitzt nun doppelt so viele Prozessorkernen und verfügt über eine eingebaute Engine zur proaktiven Fehlererkennung, -bewertung und -behebung.
Superdome 2: der High-end-Server besitzt nun doppelt so viele Prozessorkernen und verfügt über eine eingebaute Engine zur proaktiven Fehlererkennung, -bewertung und -behebung.
(Bild: HP)

Zusammengenommen sollen die neuen Integrity-Systeme mehr Leistung, Sicherheit und Resilienz sowie einen verbesserten Investitionsschutz bieten, so der Hersteller. Mit der Einführung erfülle HP sein Versprechen, Innovationen für die HP-Integrity-Plattform zu entwickeln.

Im Rahmen seiner "Mission Critical Converged Infrastructure" wird HP HP-Integrity-Plattformen mit den Betriebssystemen HP-UX, HP Integrity NonStop und OpenVMS" weiter verbessern. Diese Weiterentwicklungen werden künftig auch für geschäftskritische x86-Systeme verfügbar werden. Damit entsteht eine einheitliche Infrastruktur für UNIX-, Windows- und Linux-Umgebungen.

Integrity-Rundumschlag

Die Integrity-Server mit den neuen Itanium-Prozessoren verfügen über Niedrigspannungs-Speicherbausteine. Sie bieten nach Herstellerangaben dreimal so viel Rechenleistung wie die Vorgänger und verbrauchen 21 Prozent weniger Strom.

Die Angaben beruhen erstens auf HP-Labortests, bei denen „HP-Integrity“-Blade-Server mit „Intel-Itanium-9500-Prozessoren“ verglichen wurden mit-HP-Integrity-Blade-Servern mit Intel-Itanium-9300 Prozessoren. Die Vergleiche zeigten eine um das 3,29-fache höhere Leistungsfähigkeit der neueren Systeme. Dieser Wert wurde zu den genannten „dreimal“ gerundet.

Zweitens beruhen die Angaben zum Stromverbrauch auf HP-Labortests, bei denen Server vom Typ „HP Integrity RX2800 i4“ mit Intel-Itanium-9500-Prozessoren und 24 8-GB-DIMM-Speicherkarten verglichen wurden mit Servern vom „Typ HP Integrity RX2800 i2“ mit Intel-Itanium-9300 Prozessoren und 24 8-GB-DIMM-Speicherkarten. Die Versuche zeigten einen um 162 Watt oder 21,4 Prozent niedrigeren Stromverbrauch für die neueren Systeme.

Der TCO sinkt

Sowohl durch die höhere Leistung als auch der geringere Stromverbrauch erlauben Unternehmen ihre gesamten Betriebskosten um 33 Prozent senken. Die Einsparungen entstehen zum Teil durch Leistungsverdichtung: Der alte HP Superdome 2 mit CB900 i2-Blades der vorherigen Generation unterstützt höchstens 128 Kerne. Der neue HP Superdome 2 mit CB900 i4-Blades der neuen Generation unterstützt 256 Kerne.

Neue Features, wie elektrisch isolierte, harte Partitionen oder eine integrierte Engine zur Fehlerbehebung, sorgen laut HP zudem für mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Das Unix-Betriebssystem HP-UX wurde für den Einsatz auf den neuen Servern optimiert; speziell zugeschnittene Beratungs- und Finanzierungsservices unterstützen Unternehmen beim Umstieg auf die neue Hard- und Software.

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