Supercomputer für Wissenschaft und KI KIT nimmt Horeka 2 in Betrieb und verbindet HPC mit KI

Quelle: Pressemitteilung Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 1 min Lesedauer

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Das KIT setzt beim Hochleistungsrechner auf Heißwasser zur Kühlung. Horeka 2 erreicht rund 33 PetaFLOPS und verfügt über 42.000 Prozessorkerne sowie 300 KI-Beschleuniger für wissenschaftliche Anwendungen.

Zu sehen sind (v.l.): Pascal Friederich, Professor am KIT, Oliver Rootsey, General Manager von Lenovo für Deutschland und Österreich, Kora Kristof, Vizepräsidentin Digitalisierung und Nachhaltigkeit des KIT, Petra Olschowski, Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg und Martin Frank, Direktor des Scientific Computing Center des KIT. (Bild:  Cynthia Ruf, KIT)
Zu sehen sind (v.l.): Pascal Friederich, Professor am KIT, Oliver Rootsey, General Manager von Lenovo für Deutschland und Österreich, Kora Kristof, Vizepräsidentin Digitalisierung und Nachhaltigkeit des KIT, Petra Olschowski, Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg und Martin Frank, Direktor des Scientific Computing Center des KIT.
(Bild: Cynthia Ruf, KIT)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat den Hochleistungsrechner „Horeka 2“ in Betrieb genommen. Das System unterstützt Forschende dabei, komplexe wissenschaftliche Fragestellungen etwa zu Klima, neuen Materialien, Teilchenphysik, Energie und Mobilität sowie KI-Forschung schneller zu bearbeiten. Dafür vereint es leistungsstarkes Hochleistungsrechnen und moderne KI-Technologien. Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich auf 17 Millionen Euro.

Rechenpower für Forschung und Innovation

Mit rund 33 PetaFLOPS ermöglicht der neue Hochleistungsrechner Horeka 2 Berechnungen, die auf herkömmlichen Computersystemen Monate oder Jahre dauern würden. (Bild:  Markus Breig, KIT)
Mit rund 33 PetaFLOPS ermöglicht der neue Hochleistungsrechner Horeka 2 Berechnungen, die auf herkömmlichen Computersystemen Monate oder Jahre dauern würden.
(Bild: Markus Breig, KIT)

Forschung stellt Fragen, die sich ohne Hochleistungsrechnen nicht mehr beantworten lassen. Ob präzisere Klimamodelle, die Entwicklung neuer Werkstoffe, nachhaltige Technologien oder Anwendungen der nächsten Generation Künstlicher Intelligenz (KI): Für diese Aufgaben müssen große Datenmengen verarbeitet und hochkomplexe Simulationen durchgeführt werden. Horeka 2 schafft die Voraussetzungen dafür.

Mit mehr als 42 000 Prozessorkernen, 300 KI-Beschleunigern und einer geplanten Spitzenleistung von rund 33 PetaFLOPS ermöglicht Horeka 2 Berechnungen, die auf herkömmlichen Computersystemen Monate oder Jahre dauern würden. Das KIT stärkt damit seine Forschungsinfrastruktur, aber auch Forschende aus ganz Deutschland können das System nutzen.

Hochleistungsrechner für Forschung aller Fachrichtungen

Neben den Schwerpunkten Erdsystemwissenschaften, Ingenieurwesen, Materialwissenschaften und Teilchenphysik stehen die Rechenkapazitäten auch zahlreichen weiteren Disziplinen zur Verfügung. Die integrierten Grafikprozessoren sind speziell für KI-Anwendungen ausgelegt, die inzwischen in fast allen Bereichen der Wissenschaft zum Einsatz kommen.

Bei der Entwicklung und Beschaffung standen Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz im Fokus. Horeka 2 zählt zu den energieeffizientesten Hochleistungsrechnern seiner Leistungsklasse weltweit. Zur Kühlung nutzt das System Heißwasser, wodurch eine besonders energieeffiziente Betriebsweise und eine ganzjährige freie Rückkühlung möglich sind. Die Stromversorgung am Campus Nord des KIT erfolgt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Zusätzlich leisten die Kraft-Wärme-Kopplungs- und Photovoltaikanlagen einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung.

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