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z196 und z114 bieten Windows-Anwendungen Unterstützung an IBM bringt Mainframes und Windows zusammen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Ab dem 16. Dezember 2011 wird es IBM-Mainframe-Anwendern erstmalig möglich sein, Windows-Anwendungen auf IBM Großrechnern zu integrieren. Das Großrechner-System, das dieses erlaubt und damit Insellösungen reduzieren kann, sind die Großrechner „zEnterprise 196“ und „z114“.

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Simon Pierre Thiaw, CIO des Senegal Customs Directorate, inspiziert den IBM Mainframe, der dem Finanzministerium des Senegal gehört. Bild: IBM
Simon Pierre Thiaw, CIO des Senegal Customs Directorate, inspiziert den IBM Mainframe, der dem Finanzministerium des Senegal gehört. Bild: IBM
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Durcheinander der verschiedenen Technologien führt nicht nur dazu, dass Anwendungen nicht miteinander kommunizieren können, sondern auch separate Personal-und Software-Tools zur Verwaltung gebraucht werden. Die Steigerung der Kosten und Komplexität inmitten einer steigenden Flut von Workloads mit hohen Datenmengen in einer vernetzten Welt verschärfen das Problem.

Die Kunden möchten mehr Effizienz, eine einfacher zu verwaltende Infrastruktur, so dass sie ihre Ressourcen in strategischen Initiativen wie Cloud Computing und Business Analytics investieren können.

Durch einen Hybrid-Computing-Ansatz, für den IBM mit der Einführung von zEnterprise-Systemen bereits im Juli 2010 den Weg bereitet hat, wird eine „zEnterprise-Blade-Center-Extension“ (zBX) mit einem Großrechner verbunden. Bei der Anwendung sind keine Veränderungen nötig.

Ein Management macht es möglich

Die Integration und das Management von x86-Blades wird durch die Verwaltung „zEnterprise-Unified-Resource-Manager“ gehandhabt. Damit rutschen die Anwendungs-Server physisch und logisch ganz nahe an die Daten auf dem Mainframe heran.

Unterstützt wird sowohl das IBM-Unix-Derivat AIX als auch Linux. Dazu kommen Business Analytics per “IBM Data Analytics Accelerator” und eine multifunktionale Appliance “Websphere DataPower XI50 for zEnterprise”.

Die Software Unified-Resource-Manager sowie weitere Komponenten zur Integration von Power- und x86-Blades mit dem Mainframe werden maßgeblich unter der Federführung des deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrums in Böblingen entwickelt. Thomas Wolf, Director Firmware System z Development und weltweit verantwortlich für die Entwicklung dieser Technik.

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