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Cloud Witness mit Microsoft Azure Hochverfügbarkeit in Microsoft-Netzwerken mit Azure

| Autor: Thomas Joos

Microsoft ermöglicht die Integration von Azure als Cloud Witness in einem Microsoft-Cluster, der lokal betrieben wird. Grundlage für Cloud Witness in einem Cluster mit Windows Server 2019 ist die Vorbereitung des passenden Microsoft Azure Storage Accounts (Speicherkonto). In diesem Konto wird das Blob-File gespeichert, in dem die Zeugendaten für den lokal betrieben Cluster gespeichert werden.

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Sobald Sie das Speicherkonto erstellt haben, können Sie das Quorum des Clusters anpassen.

Am schnellsten geht das, wenn Sie im Failovercluster-Manager im Kontextmenü des Clusters die Option "Weitere Aktionen\Clusterquorumeinstellungen konfigurieren" auswählen.

Hier können Sie über einen Assistenten die Quorum-Konfiguration anpassen. Für die Anbindung an Microsoft Azure verwenden Sie "Erweiterte Quorumkonfiguration" und klicken auf  "Weiter", bis Sie auf der Seite „Quorumzeuge auswählen“ sind. Hier wählen Sie die Option „Cloudzeugen konfigurieren“.

Auf dem nächsten Fenster geben Sie den Namen des Speicherkontos ein, das als Cloudzeuge verwendet soll und geben den Zugriffsschlüssel ein. Danach schließt der Assistent die Anbindung an Microsoft Azure ab. Sie können die Anbindung an Microsoft Azure auch mit der PowerShell durchführen. Dazu verwenden Sie den folgenden Befehl:

Set-ClusterQuorum -CloudWitness -AccountName <StorageAccountName> -AccessKey <StorageAccountAccessKey>

Entspricht der Endpunkt nicht dem Standard „https://<Name>.blob.core.windows.net“ verwenden Sie:

Set-ClusterQuorum -CloudWitness -AccountName <StorageAccountName> -AccessKey <StorageAccountAccessKey> -Endpoint <Servername>

Lassen sich die Clusterknoten nicht direkt anbinden, können Sie auch eine Anbindung über einen Proxy durchführen. 

Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist