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Tricks und Kniffe für das Hardware-Sizing

Zunächst haben sich die Verantwortlichen zwischen Single-Node- und Multi-Node-Ansätzen zu entscheiden. Denn ein für den alleinigen Betrieb ausgelegter Server („Single Node“) ist zwar günstiger, aber beim Scale-out deutlich limitiert. Diese Begrenzungen entfallen bei den teureren Multi-Node-Systemen.
Zudem haben sie Vorteile bei der Performance sowie der Ausfallsicherheit. Daher sollte von Vorneherein geklärt werden, welcher Ansatz im jeweiligen Einzelfall das besser geeignete Konzept ist.
Nicht alles gehört in HANA
Um die Kosten möglichst gering zu halten, bieten sich jedoch clevere Alternativ-Konzepte an. So ist es etwa ein bewährter Ansatz beim Einsatz von SAP BW mit HANA, seltener genutzte Daten in zwar langsamere, aber eben auch deutlich günstigere Nearline Storage-Systeme, zum Beispiel „Sybase IQ“, auszulagern. Bei geschickter Planung lassen sich so die Vorteile des In-Memory Computings zu vergleichsweise geringen Kosten für Hardware und Software-Lizenzen nutzen.
Letztendlich steht mit SAP HANA der Vielzahl von neuen Möglichkeiten und Chancen für Unternehmen eine ganze Reihe von Herausforderungen für die IT-Abteilung gegenüber. Denn durch die neue Technologie sind in vielen Bereichen komplett neue Ansätze erforderlich.
So muss geklärt werden, wie zukünftige Architekturen gestaltet sein müssen, um die neuen Anforderungen wie Realtime Computing oder Big Data bewältigen zu können. Nur wenn diese Grundlagen geklärt sind, kann der Aufwand, der auf die IT-Abteilung zukommt, effektiv auf ein Minimum reduziert werden.
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