Hopp, hopp: Auf geht´s in die Zukunft - mit Kreativitäts-Workshops und Wissenspool!

Fujitsu eröffnet Digital Transformation Center in München

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Ulrike Ostler

Die Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei der Vorstellung des Digital Transformation Center in München (von links): Dr. Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Head of Central Europe bei Fujitsu; Thomas Remmel, Director Organization & IT bei der Deutschen Leasing, dem ersten Kunden im neueröffneten DTC in München; Franz Josef Pschierer, bayerischer Wirtschaftsminister; Yoshiteru Yamada, Head of Global Marketing bei Fujitsu und Duncan Tait, CEO, SEVP und Head of Americas und EMEIA bei Fujitsu
Die Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei der Vorstellung des Digital Transformation Center in München (von links): Dr. Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Head of Central Europe bei Fujitsu; Thomas Remmel, Director Organization & IT bei der Deutschen Leasing, dem ersten Kunden im neueröffneten DTC in München; Franz Josef Pschierer, bayerischer Wirtschaftsminister; Yoshiteru Yamada, Head of Global Marketing bei Fujitsu und Duncan Tait, CEO, SEVP und Head of Americas und EMEIA bei Fujitsu (Bild: Dietmar Müller)

Fujitsu hat in München Vertreter von Politik und Wirtschaft zur Eröffnung des ersten Digital Transformation Center (DTC) außerhalb Japans begrüßt. In einem der Highlight-Towers in Schwabing hat das Unternehmen dafür unter anderem einen „Co-Creating“-Arbeitsraum eingerichtet, in dem gemeinsam mit Kunden nach Wegen in das digitale Zeitalter gesucht werden soll.

Die Erfahrungen, die man in den zwei bereits in Japan bestehenden DTCs gemacht hat, flossen in einen Workshop ein, mit dem Kunden neue Potenziale identifizieren sollen. Wie in der Bildergalerie zu sehen, sitzen dafür Mitarbeiter des Kunden und von Fujitsu in Arbeitsgruppen zusammen und finden anhand von über 800 in Japan entwickelten so genannten „Digital Inspiration Cards“ heraus, was jeweils für Ihren Job wichtig ist – und wie die digitale Transformation dabei helfen kann, ihn besser zu machen (siehe: Abbildung 7 und 8).

„Die Teilnehmer sind circa zehn bis zwölf Entscheider aus IT und Management sowie zentrale Akteure des Kunden, die unterschiedliche Perspektiven beisteuern. Mehr als 800 Inspirationskarten, die aus vergangenen Workshops resultieren, regen die Teilnehmer zu kreativen Ideen und neuen Denkweisen an“, so Yoshiteru Yamada, Head of Global Marketing bei Fujitsu.

„Ideen können auf Papierkarten festgehalten werden, die digitalisiert und auf große Bildschirme projiziert werden. Damit behalten die Teilnehmer nicht nur alle Ideen im Blick, sondern können sie auch neu ordnen um gänzlich neue Ergebnisse zu erzielen. Die Teilnehmer eines digitalen Co-Creating-Workshops haben Zugriff auf diesen Wissenspool, so dass neue Ideen viel schneller entwickelt und implementiert werden können.“

Unterstützung für Menschen und Menschlichkeit

„Unsere Kunden kommen in unsere DTCs und legen ihre Probleme buchstäblich auf den Tisch“, kommentierte Duncan Tait, CEO, SEVP und Head of Americas und EMEIA bei Fujitsu. Im Zentrum aller Aktivitäten stehe jedoch immer ein „Human Centric Experience Design“ (HXD)-Ansatz. Denn bei aller Technikverliebtheit – und bei Fujitsu hält man sich für besonders Begeistert von neuen Technologien – dürfe man das Wohl der Menschen nicht aus dem Auge verlieren. Technik sei nur insofern gut, als dass sie den Mitarbeitern das Leben leichter mache.

Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Head of Central Europe bei Fujitsu, hat als Kunden für das DTC in München insbesondere den deutschen Mittelstand im Fokus: „Der digitale Wandel ist ein weltweites Phänomen und macht auch vor Deutschland nicht Halt. Im Gegenteil: Viele Unternehmen in Deutschland –nicht nur große Konzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen, insbesondere die agilen und Export-orientierten globalen Champions – sind Pioniere im Bereich der digitalen Transformation.“

In der Folge würden fast alle Geschäftsprozesse im Unternehmen immer stärker mit der IT verbunden. Im DTC könne der dafür jeweils beste Weg herausgefunden werden.

„Besonders im Mittelstand sowie im Kontext der Industrie 4.0 wird das Bündeln von Kompetenzen über Unternehmensgrenzen hinweg – das sogenannte Co-creating – in Zukunft immer mehr gefragt werden. Mit unserem Co-creating-Programm befähigen wir Unternehmen, neue Chancen zu identifizieren und aktiv zu ergreifen anstatt Entwicklungen passiv und reaktiv zu verfolgen“, so Werner weiter. Zusätzlich zu den Zentren in Japan und dem neuen Center in München will Fujitsu im Sommer 2018 weitere DTCs in New York und London eröffnen.

* Dietmar Müller ist freier Autor und lebt in Niederbayern.

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