Cloud-Speicher mit Windenergie

Friesische Windcloud startet Crowdselling-Kampagne

| Redakteur: Ulrike Ostler

Eine Batterie mit einer Kapazität von 3,4 MWh sorgt im Windcloud-Rechenzentrum für zusätzliche, ausgleichende Energie zu Windkraft.
Eine Batterie mit einer Kapazität von 3,4 MWh sorgt im Windcloud-Rechenzentrum für zusätzliche, ausgleichende Energie zu Windkraft. (Bild: Windcloud)

Die Windcloud GmbH hat am Dienstag der vergangenen Woche den offiziellen Beginn seiner Crowdselling-Kampagne begonnen. Über Deutschlands größte Crowdfunding-Community für kreative und nachhaltige Ideen Starnext sollen 100.000 Euro eingesammelt werden. Vorbesteller erhalten verschlüsselten Cloud-Speicher, virtuelle CPUs und Domain-Hosting zum Vorteilspreis.

Das Unternehmen, welches in Braderup-Tinnigstedt (Nordfriesland) das ein Rechenzentrum betreibt, das mit Windkraft gefüttert wird, plant innerhalb von 40 Tagen die gesetzte 100.000 Euro Marke zu erreichen. Die Neukunden, die zwischen voll verschlüsseltem Cloud-Speicher, virtuellen Maschinen sowie einer Starter, Middle und Business Domain wählen können, erhalten die Produkte im Rahmen der Kampagne mit einem Preisvorteil von 10 Prozent.

Windcloud speist sich aus dem eigenen Windpark

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Windcloud speist sich aus dem eigenen Windpark

26.02.16 - Die Windcloud GmbH plant ein Rechenzentrum mit einer Server-Leistung von bis zu 1 Megawatt, das ausschließlich mit regenerativer Energie des eigenen Windparks betrieben wird. Das Unternehmen will Cloud Services für Storage, Apps und Big Data anbieten, sowie Managed und Dedicated Server plus Co-Location, bei 14 Cents pro Kilowatt-Stunde. lesen

Weiterhin kann die Rechenarchitektur auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten und frei konfiguriert werden. Bei der Buchung der verschiedenen Jahres-Pakete erhält jeder Kunde zusätzlich ein attraktives und typisch-nordfriesisches Dankeschön. Nach erfolgreichem Abschluss der Kampagne stellt Windcloud die verschiedenen Services direkt ohne Wartezeiten zur Verfügung.

Die Gründer von Windcloud haben sich zum Ziel gesetzt, das erste grüne Rechenzentrum zu betreiben, dass mit der Energie des anliegenden Windparks versorgt wird. Zusätzlich kommt die anliegende Biogasanlage sowie eine Batterie mit einer Kapazität von 3,4 Megawatt pro Stunde zum Einsatz, die sämtliche Schwankungen auffängt, wenn wenig Wind weht. Neben der Einsparung von CO2 garantiert Windcloud die vollverschlüsselte Speicherung sämtlicher Daten nach deutschen Datenschutzrichtlinien.

Im Rahmen der Crowdselling-Kampagne, die bis zum 18. Juni 2016 bei Startnext läuft, können sowohl Domains, als auch virtuelle CPUs und Cloud-Speicher mit Kapazitäten von bis zu 10 Terabyte erworben werden. Zudem können Vorbesteller ihr System nach dem Baukastenprinzip frei zusammenstellen. Das umfangreichste Angebot stellt der eigene „Data Container“ – limitiert auf vier Stück – dar.

Die Eröffnungsangebote

Windcloud bietet bei Startnext vier verschiedene Cloud-Modelle an. Der jährliche Paketpreis für 500 Gigabyte beträgt 59 Euro und wird mit einer Flasche Windcloud-Brand veredelt. Die 1 Terabyte-Variante inklusive Lenkdrachen wird für 109 Euro zu haben sein, 3 Terabyte kosten 329 Euro (inkl. Windcloud-Shirt), der XL-Speicher mit 10 Terabyte Speicher liegt bei 1.079 Euro. Dieser Bestellung legt Windcloud einen Friesenpulli sowie ein Windcloud-Shirt bei.

Für den sicheren Zugriff und die Verwaltung der Daten setzt das Unternehmen auf das Open Source-Programm „Omnicloud“ von Fraunhofer SIT, das die Vertraulichkeit der gespeicherten Daten garantiert.

Virtuelle CPUs

Im Bereich der Rechnerarchitektur setzt Windcloud auf vier verschiedene Modelle. Dabei können in der VM S-Variante eine vCPU mit 2 Gigabyte (GB) RAM und 30 Gigabyte SSD zum Preis von 99 Euro vorbestellt werden. Zum Preis von 199 Euro werden zwei virtuelle CPUs mit 4 GB RAM und 50 GB SSD (VM MModell) bereitgestellt. Die VM L-Variante kostet 399 Euro und beinhaltet vier vCPUs mit 6 GB RAM und 100 GB SSD, während in der XL-Variante acht virtuelle CPUs mit 12 GB RAM und 25 GB SSD-Speicher zur Verfügung gestellt werden. Der Pre-Order-Preis beläuft sich auf 799 Euro.

Domain-Pakete zum Vorteilspreis

Für die Crowdselling-Kampagne hat Windcloud drei verschiedene Domain-Pakete geschnürt. Die Starter-Domain beinhaltet eine Domain, 100 E-Mail Postfächer, 30 GB Speicher sowie eine Datenbank und kann für 24,99 Euro erworben werden. Die Middle-Domain kostet 49,99 Euro inklusive von drei Domains, mit 300 E-Mail Postfächern, 100 GB Speicher sowie zehn Datenbanken. Die größtmögliche Variante – die Busines-Domain – bietet 10 Domains, 2.000 E-Mail Postfächer sowie 750 GB Speicher. Das Setup sowie SSL ist bei allen Domain-Paketen inklusive. Die Business-Domain ist im Rahmen der Crowdselling-Kampagne für einen Jahres-Paketpreis von 99,99 Euro buchbar.

Für Business-Anwender hat Windcloud vier verschiedene Cloud- und Cluster-Systeme mit in die Kampagne aufgenommen.

Cloud

  • Cloud S 3 Server mit 96 vCPUs, 216 GB RAM, 9 TB SSD, 18 TB HDD: 12.999 Euro
  • Cloud M 5 Server mit 160 vCPUs, 360 GB RAM, 15 TB SSD, 30 TB HDD: 31.999 Euro
  • Cloud L 10 Server mit 320 vCPUs, 720 RAM, 30 TB SSD, 60 TB HDD: 63.999 Euro
  • Cloud XL 20 Server mit 640 vCPUs, 1440 GB RAM, 60 TB SSD,120 TB HDD: 127.999 Euro

Baukasten

  • Cluster S mit 16 vCPUs, 24 GB RAM, 500 GB SSD: 1.499 Euro
  • Cluster M mit 27 vCPUs, 40 GB RAM, 850 GB SSD: 2.499 Euro
  • Cluster L mit 37 vCPUs, 55 GB RAM, 1150 GB SSD: 3.499 Euro
  • Cluster XL mit 47 CPUs, 71 GB RAM, 1475 GB SSD: 4.499 Euro
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