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Rittal nutzt Ergebnisse von Projekt AC4DC Es geht um die optimale Lastverteilung in Rechenzentren

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das Projekt „Adaptive Computing for Green Data Centers“ (AC4DC), im Jahr 2011 initiiert, hat zum Ziel, Rechenzentren hinsichtlich ihrer Auslastung und Energie-Effizienz zu verbessern. Jetzt präsentiert Konsortialführer und Projektleiter Rittal die erste praktische Anwendung der Forschungsergebnisse im modularen Rechenzentrumskonzept „RiMatrix S“.

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Mit AC4DC soll Energie-Effizienz in rechenzentrum einziehen.
Mit AC4DC soll Energie-Effizienz in rechenzentrum einziehen.
(Bild: Rittal)

Geht es um Auslastung und Energieverbrauch, werden in vielen Rechenzentren und IT-Umgebungen nur Einzelsysteme betrachtet und optimiert. Kapazitäten bleiben ungenutzt, weil Virtualisierung, die zu einer höheren Auslastung führen könnte, noch nicht in allen Bereichen im Einsatz ist.

Diese mangelnde Effizienz führt unter anderem zu einem unnötig hohen Energieverbrauch, der aus Kosten- und Umweltschutzgründen reduziert werden muss. Schließlich hat unter anderem die Bundesregierung im Juni 2011 beschlossen, den Stromverbrauch bis 2020 um zehn Prozent zu senken.

Das Forschungsprojekt AC4DC setzt sich seit seinem Start im Mai 2011 intensiv mit der Energie-Effizienz von Rechenzentren auseinander. Ziel ist, den Betrieb eines IT-Systems, bestehend aus Anwendern, Server und Speichersystemen, Anwendungen und der physischen Infrastruktur, ganzheitlich zu optimieren.

Algorithmus für Gesamteffizienz

Die ersten Forschungsergebnisse aus AC4DC finden nun in der Praxis Anwendung. Im standardisierten Rechenzentrumskonzept RiMatrix S hat Rittal Konzepte aus AC4DC umgesetzt, um die Effizienz eines Rechenzentrumsmoduls zu garantieren. Der Controller in RiMatrix-S-Server-Modulen kombiniert Daten aus allen Infrastrukturkomponenten, um über komplexe, aus Praxisdaten abgeleitete Algorithmen den perfekten Betriebspunkt für das Rechenzentrum zu finden. Auf diese Weise kann er jederzeit die maximale Effizienz sicherstellen.

Bernd Hanstein ist Hauptabteilungsleiter Produktmanagement IT bei Rittal in Herborn. Er sagt: Das Ziel von AC4DC sei es, den Betrieb eines IT-Systems, bestehend aus Anwendern, Server und Speichersystemen, Anwendungen und der physischen Infrastruktur ganzheitlich zu optimieren.
Bernd Hanstein ist Hauptabteilungsleiter Produktmanagement IT bei Rittal in Herborn. Er sagt: Das Ziel von AC4DC sei es, den Betrieb eines IT-Systems, bestehend aus Anwendern, Server und Speichersystemen, Anwendungen und der physischen Infrastruktur ganzheitlich zu optimieren.
(Bild: Rittal)
Bernd Hanstein, Hauptabteilungsleiter Produkt-Management IT bei Rittal in Herborn, erläutert: „Ziel von AC4DC ist es, Rechenzentren so zu verbessern, dass einerseits die IT-Dienstleistungen nach Bedarf bereitgestellt werden, andererseits aber die Hardware kostenoptimal betrieben wird. Im Endeffekt führt das zu niedrigeren Betriebskosten und einem geringeren CO2-Ausstoß.“

Die Zukunft des Rechenzentrums hinterfragen

AC4DC ist Teil des Technologieprogramms „IT2Green“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgelegt wurde. Das Dreijahresprojekt untersucht, wie intelligentes Rechenlast- und Infrastruktur-Management vom Rechenzentrumsanbieter bis zum -anwender die Energie-Effizienz entscheidend verbessern und die Umweltbelastung durch CO2 verringern kann.

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