CBS erstellt SAP-Report

Die SAP-Landschaft in der DACH-Region, ein Status quo

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Die Business Suite Systemlandschaft

Nicht nur im Bereich ERP setzen die Unternehmen auf SAP. Neben dem SAP ERP nutzen fast alle Unternehmen (96 Prozent) weitere SAP Business Suite Komponenten, und immer mehrere davon. Das heißt: Globale ERP-Systeme werden im Regelfall im Verbund einer erweiterten „SAP Business Suite“ Systemlandschaft betrieben.

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Am weitesten verbreitet ist „SAP BW“, jeder Fünfte nutzt es (21 Prozent). Fast so viele nutzen „SAP GTS“ (16 Prozent) und „SAP PI/PO“ (15 Prozent). Immerhin jeder zehnte ERP-Anwender nutzt „SAP CRM“ (10 Prozent). „SAP HCM“ (7 Prozent) und „SAP APO“ (6 Prozent) haben eine nennenswerte Verbreitung. Alle anderen Komponenten werden relativ wenig genutzt.

Die typische IT-Organisation

Zentrale Steuerung ist die Devise: 92 Prozent der Unternehmen setzen auf eine zentrale IT-Organisation. Bei zwei Dritteln (61 Prozent) ist die zentral gesteuerte IT an mehr als einem Standort lokalisiert.

Wie groß sind die IT-Abteilungen? Im Durchschnitt arbeiten 25 bis 50 IT-Kräfte in mittleren, 100 in großen Firmen. Insgesamt macht die IT damit weniger als 5 Prozent der Gesamtbelegschaft aus.

Bei 48 Prozent der Unternehmen bewegt sich die Größe der IT zwischen elf und 50 Mitarbeitern. 15 Prozent der Unternehmen leisten sich eine „große“ IT mit mehr als 50 Mitarbeitern. 37 Prozent der Unternehmen gelingt es, die IT des Unternehmens mit zehn oder weniger Mitarbeitern zu betreiben.

SAP-Support-Weltmeister Deutschland

Diese Verhältnisse spiegeln sich auch in Bezug auf die interne SAP-Support-Organisation wieder. 73 Prozent der Befragten beschäftigen bis zu 25 interne SAP-Mitarbeiter, 27 Prozent zwischen 26 und 100 interne SAP-Mitarbeiter.

Alle Unternehmen organisieren auch den unternehmensweiten SAP-Support zentral (100 Prozent). Ein Vergleich drängt sich auf: Die produzierende Industrie als wichtige Stütze des gerne zitierten Export-Weltmeisters vertraut auch im Support ihres globalen SAP-Betriebs auf Qualität „made in Germany“.

Über 50 Prozent der Unternehmen erbringen den unternehmensweiten SAP-Support rein aus Deutschland heraus. Je nach internationaler Vertretung des Unternehmens kommen Support-Anteile aus Standorten weiterer Regionen (EMEA, AMERICAS, APAC) hinzu. Die globale Steuerungshoheit bleibt aber in der Zentrale. Auch der Support-Weltmeister kommt demnach aus Deutschland.

Überraschend einig scheinen sich die teilnehmenden Unternehmen in Bezug auf die Relevanz von Near-/Offshore-Anbietern zu sein. In der Praxis spielen sie entweder gar keine oder keine tragende Rolle.

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