Erweiterung des T-Systems-Angebots aus Biere

Die Open Telekom Cloud bezieht in Amsterdam ein Domizil

| Autor: Ulrike Ostler

Die „Open Telekom Cloud“ bekommt in Amsterdam ein weiteres Domizil.
Die „Open Telekom Cloud“ bekommt in Amsterdam ein weiteres Domizil. (Bild: Deutsche Telekom AG)

T-Systems hat angekündigt, dass sie in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Rechenzentrumsbetreiber NLDC einen zweiten europäischen „Open Telekom Cloud“-Standort in Amsterdam errichten wird.

Wie T-Systems mitteilt, ist die neue Umgebung eine Erweiterung des bestehenden Standorts in Biere, wo viele der europäischen Telekom-Kunden ihre Daten speichern. NLDC soll für die Verwaltung des Rechenzentrums, die Ausrüstung und die Stromversorgung verantwortlich sein.

Die Open Telekom Cloud von T-Systems bietet nach Angaben des Unternehmens eine Alternative zu den eher geschlossenen Standards bekannter Public-Cloud-Anbieter wie AWS, Azure und Google Cloud (siehe: Bildergalerie). Der neue Knotenpunkt ermögliche eine höhere Verfügbarkeit und schütze die Kunden vor Katastrophen.

Sake Algra, Geschäftsführer von T-Systems Niederlande, sagt: "Die Nutzung von Cloud-Angeboten nimmt aufgrund der zunehmenden Digitalisierung erheblich zu und wird sich in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich verdreifachen. Da muss man schnell und zuverlässig expandieren können. Die Niederlande und insbesondere Amsterdam haben als Standort für Rechenzentren eine einzigartige Position in Europa.“

T-Systems erwartet, dass die ersten Kunden ab Mitte 2020 den Amsterdamer Rechenzentrumsstandort nutzen werden. Um diesen Zeitraum wurde im vergangenen Jahr bekannt, dass der IT-Dienstleister der Deutschen Telekom die Zahl seiner Rechenzentren weltweit drastisch reduziert und von 92 seiner Einrichtungen auf 13 reduziert hat.

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