Virtualisierung für jedes Szenario und jede Anforderung

Die Flexcast-Technologie von Citrix: Virtualisierung des Desktops und der Anwendung

06.10.2010 | Redakteur: Ulrich Roderer

FlexCast-Technologie von Citrix stellt virtualisierte Applikationen und Desktops situationsbezogen und nach Anforderung bereit.
FlexCast-Technologie von Citrix stellt virtualisierte Applikationen und Desktops situationsbezogen und nach Anforderung bereit.

Citrix bietet mit FlexCast zentral gemanagte, unterschiedliche Technologien, um jeden Benutzer an jedem Endgerät nach Bedarf mit virtuellem Desktop oder virtueller Anwendung zu versorgen.

Mitarbeiter haben erheblich variierende Anforderungen an ihre Desktop-Umgebung. Weder lokales Arbeiten am PC noch VDI sind die beste und erst recht nicht die kostengünstigste Lösung. Vielmehr müssen die Bereitstellungmethoden so vielfältig und flexibel sein wie die Arbeitsumgebungen, um der Bedarfsfülle optimal zu entsprechen.

Denn je nach Benutzertyp, Applikation und Anwendungsszenario stehen mal die Kosten, mal die Skalierbarkeit, mal die Benutzerfreundlichkeit und mal die Performance an oberster Stelle der Prioritätenliste. Es gibt deshalb nicht „die eine“ optimale Methode der zentralisierten Bereitstellung virtualisierter Desktops und Applikationen.

Die FlexCast-Technologie

FlexCast integriert das Citrix-Virtualisierungsportfolio und ermöglicht ein flexibles Bereitstellungskonzept. Die Kernkomponenten sind dabei XenDesktop für die Desktop-Virtualisierung. und XenApp für das Hosting und Streaming von Applikationen. Letztere verfügt über die hochperformante HDX-Technologie für Übertragung.

Optional ist der Einsatz weiterer Module aus dem Citrix-Portfolio:

XenServer, das Selbstbedienungs-Portal Dazzle, das Backend-System zu Dazzle, der Merchandising Server, das Access Gateway für sicheren Fernzugriff und SSL VPN, NetScaler für Load Balancing, Branch Repeater sowie das Workflow Studio.

FlexCast ermöglicht eine Reihe von Bereitstellungsansätzen:

  • Gehostete Shared Desktops
  • Gehostete Virtual Machine (VM)-basierte Desktops
  • Gehostete Blade PCs
  • Gestreamte Desktops (Provisioning)
  • Lokale VM-basierte Desktops (Client-Virtualisierung durch Citrix
  • XenClient)
  • FlexCast für Applikationen

In den folgenden Abschnitten sollen die einzelnen Delivery-Szenarien diskutieren werden.

Gehostete Shared Desktops

Dieser Ansatz ist von XenApp her als „Published Desktops“ (veröffentlichte Desktops) bekannt. Gehostete Shared Desktops nutzen die Microsoft Remote Desktop Services (früher als Terminal Services bekannt), um Desktop-Oberflächen auf einem Server für den Fernzugriff verfügbar zu machen. Das erzielbare Niveau an Personalisierbarkeit ist begrenzt, aber oft ist schließlich eine Standardisierung von Arbeitsplätzen erwünscht. Ein verbreitetes Einsatzbeispiel findet man in Krankenhäusern: Dort teilen sich mehrere Mitarbeiter einen oder zwei PCs oder Thin Clients, um auf digitale Patientenakten und andere Applikationen des Gesundheitswesens zuzugreifen.

Mit aktuellen Multi-Core-Maschinen sind bis zu 500 Benutzer pro Server möglich. Der Ansatz ist allerdings darauf angewiesen, dass die verwendete Applikation sich für das serverseitige Ressourcen-Sharing eignet. Der Zugriff auf die gehosteten Shared Desktops erfolgt über die Citrix HDX-Technologie, die für eine Performance-Optimierung selbst bei Audioverbindungen und der Arbeit mit Multimedia-Dateien sowie für die bequeme Benutzbarkeit lokaler Peripherie sorgt. Dieser Ansatz erlaubt zudem den Einsatz so genannter „Zero Clients“, auf deren Hardware nur das Minimum an Software implementiert ist, das nötig ist, um über das Netzwerk zu booten.

weiter mit „Gehostete Virtual Machine (VM)-basierte Desktops“

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