Integration von dispositiven und operativen Daten

Der Weg zu SOA führt über Business Intelligence zu Intelligent Business

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Data Warehouse wird transparent

Mit zunehmender Business-Prozess-Sicht werden die Grenzen zwischen den operativen Anwendungen und dem Data Warehouse noch weiter verschwinden. Die Aktivitäten der Endbenutzer sind – über ein Portal zur Verfügung gestellt – sowohl im operativen als auch im dispositiven Umfeld zu finden.

Die Notwendigkeit ist klar: ein einziges, konsistentes Interface zu den notwendigen Informationen und Funktionen. Das Data Warehouse wird als bewusst wahrgenommenes Element aus der Sicht der Benutzer verschwinden.

Aus IT Sicht bedeutet dies vermehrte Anstrengungen das Data Warehouse besser in die operative Umgebung zu integrieren, um den Anforderungen der Fachbereiche nach einheitlichen Daten und einer prozessübergreifenden Sicht zu entsprechen.

Die Verbindung von Business Intelligence (BI) und Geschäftsprozessmanagement (BPM) stellt einen Paradigmenwechsel mit enormem Potenzial für die Unternehmen dar und verspricht eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit auf Marktveränderungen, weniger Reibungsverlust bei Prozessumstellungen sowie einen schnelleren Return on Investment (ROI). Ein flexibles Business Process Management basiert dabei idealerweise auf Active beziehungsweise Real time Data Warehouse-Lösungen, die in einer Serviceorientierten Architektur eingebettet sind.

Mit SOA verbessert sich nicht nur die Interaktion der einzelnen Komponenten wie beispielsweise das Zusammenspiel von Planung und Reporting; es ergeben sich auch für den Anwender eine Vielzahl von Vorteilen bezüglich der Flexibilität, Kosteneffizienz und Investitionssicherheit.

* Otto Goerlich ist Business Intelligence Consultant, Information Management, bei der IBM Software Group.

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