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Zentralisierte Data Warehouses im Trend
Die erste Phase ist sicher eine Verringerung der Anzahl und Varianten von Data Marts und Data Warehouses. Die verbesserte Leistung von Datenbanken, Fortschritte bei der Informationsintegration und die Notwendigkeit die laufenden Wartungskosten zu reduzieren, erlaubt es Firmen, die Redundanz in ihren dispositiven Umgebungen zu minimieren. Allerdings ist dies aus organisatorischen, geographischen, „backup“ und anderen Gründen nicht immer vollständig vermeidbar. Der Trend geht klar zu zentralisierten Data Warehouses mit wenigen, oft nur logischen, Data Marts.
Parallel dazu kann davon ausgegangen werden, dass das zentrale Data Warehouse schlanker wird. Im Laufe der Jahre wurde das Data Warehouse mit Informationen aufgebläht, die nur am Rande dem eigentlichen Zweck eines Langzeitgedächtnisses für das Business dienen.
Durch den Fokus auf „Compliance“ und der Notwendigkeit einer einzigen, einheitlichen historischen Sicht auf das Business wird ein zentrales Data Warehouse notwendiger als je zuvor. Im Laufe der Zeit wurden durch unterschiedliche Geschäftsanforderungen jedoch viel mehr Daten in das Data Warehouse eingefügt, die eher operativer als dispositiver Natur sind.
Innerhalb einer SOA stehen hier dem Data Warehouse in Zukunft flexible Datenservices wie beispielsweise der Information Server und Federation Server zur Verfügung, die mit Hilfe unterschiedlicher Technologien den Zugriff auf die eigentlichen Quellsysteme erlauben. Die nicht notwendigen Daten lassen sich aus dem Data Warehouse entfernen und dynamisch „on the fly“ integrieren.
Zusammenführung aller Daten
Die Bereinigung und Zusammenführung von Daten aus den operationalen Systemen entsteht ausschließlich aus der nicht integrierten Natur der heutigen operationalen Umgebungen. Die Integration und Prozessorientierung operativer Anwendung ist sicher nach wie vor eine signifikante Herausforderung. Für die Einführung von SOA und eines intelligenten on demand Business ist eine Integration aber unbedingt notwendig.
Daraus ergibt sich ein verstärkter Fokus für saubere, semantisch und temporär konsistente Daten in der operativen Welt. Das Ziel ist ein Standardsatz von Informations-Services, der für alle Anwendungen unternehmensweit zur Verfügung steht. Diese Services reduzieren den Aufwand bei der Entwicklung einzelner Projekte und schirmen Entwickler von der Komplexität des Datenzugriffs und der Datenharmonisierung ab.
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