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Es grünt – aber nicht so wie heute
Dort unten beginnt auch für Herrn A. der Arbeitstag, damals hieß er noch Herr O. Auch er hat ein Terminal vor sich und tippt command-lines in die Tastatur: „Mal sehen wie es um die Auslastung der Maschine bestellt ist“, denkt sich A. denn er weiß, dass E. ein neues Programm in Arbeit hat, das heute getestet werden soll.

Herr E. ist Entwickler, Frau U. User und Herr A. Administrator, der damals aber noch als Beruf Operator an der Tür stehen hatte. Die drei Mainframe-Benutzer könnten immer noch ihren Aufgaben von damals nachgehen, allerdings hat sich an ihrem Arbeitsplatz in der Zeit bis heute einiges, mal mehr, mal weniger, verändert.
Die Modernisierung erfolgte, allerdings nicht überall gleich
„Die Wahrnehmung des Mainframes beim Endnutzer spielt sich, wenn überhaupt, dann nur an der Benutzeroberfläche ab“, sagt Rolf Strotmann, Vice President Enterprise Server, Software & Solution Services bei Fujitsu. Er hat festgestellt, dass es für die verschiedenen Bediener – End-User, Administrator und Entwickler – unterschiedliche Stadien der Weiterentwicklung bei der zentralen IT gibt: „Der Endnutzer, also der Sachbearbeiter in der Bank oder der Privatanwender, der vielleicht ein E-Government-Angebot seiner Gemeinde nutzt, sieht keinen Unterschied mehr zu anderen Plattformen.“
Dank Transaktionsmonitoren, der Einbindung von Internet und Mobilapplikationen stellt sich der Mainframe genauso anwenderfreundlich dar, wie andere Plattformen. Da diese leistungsstarken IT-Boliden extrem stabil laufen, erfreuen sich die Anwender eines zuverlässigen Services, der praktisch stets erreichbar ist und kaum Ausfallzeiten oder Fehler aufweist.
Anders ergeht es dem Operator oder Administrator im Rechenzentrum. Der muss natürlich wissen, ob er vor einem Intel-Server oder einem Mainframe steht. Die Frage ist, wie präsentiert sich hier der Großrechner? Mit einem schwarzen Terminal und grünen Buchstaben oder mit moderner grafischer Oberfläche?
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