Sensordaten im Rechenzentrum

Daten-Logger zur Langzeitüberwachung von Server-Räumen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das Gerät „PCE-VDL 16I“ der PCE Deutschland GmbH soll der Überwachung per Sensor von Server-Räumen dienen.
Das Gerät „PCE-VDL 16I“ der PCE Deutschland GmbH soll der Überwachung per Sensor von Server-Räumen dienen. (Bild: PCE Deutschland GmbH)

Die PCE Deutschland GmbH, Meschede, bietet Daten-Logger für Temperatur, Luftfeuchtigkeit (Klima), Spannung, Strom, Druck, ... und nahezu alle messbaren Größen mit internem und externem Sensor an. Neu ist das System „PCE-VDL 16I“, mit dem sich Server-Räume überwachen lassen sollen.

Es gilt, die Server-Räume möglichst lückenlos zu überwachen und zu kontrollieren. Hierfür und für viele weitere Anwendungen, beispielsweise der Transport sensibler IT-Geräte wie Festplatten oder zur Maschinenüberwachung, wurde der Daten-logger PCE-VDL 16I entwickelt. Dieser misst die Parameter Temperatur, Luftfeuchte, Beschleunigung, Licht und Luftdruck und kann laut Hersteller teurere Überwachungssysteme ersetzen.

Für jeden der genannten Messparameter lässt sich separat ein Intervall definieren. Die Ausnahme bildet hier die Beschleunigung, da der dazugehörige Sensor eine viel höhere Abtastrate hat als die anderen Sensoren. Je nach Einstellung der Mess- und Aufzeichnungsrate kann der Daten-Logger einige Tage lang Daten aufzeichnen.

Wichtig sind in Server-Räumen etwa konstante Temperatur- und Luftfeuchtewerte, da diese einen reibungslosen Server-Betrieb gewährleisten. Starke Temperaturschwankungen können zu Schäden an Geräten im Server-Raum, an den Servern selbst an USV-Anlagen und der Telefonanlage, und somit zu Ausfällen führen, die wiederrum mit immensen Kosten verbunden sind. Das weiß jeder, der ein Unternehmen oder eine IT-Abteilung leitet und jeder, der ein solches Problem schon einmal hatte.

Da Server-Räume meist abgedunkelt sind, kann der eingebaute Lichtsensor Aufschluss darüber geben, wie oft oder auch wann der Server-Raum betreten und das Licht eingeschaltet wurde. Vibrationswerte können helfen, Defekte an einzelnen Geräten wie Lüfter und Festplatten zu erkennen.

Die gemessenen Daten werden auf der 2 Gigabyte Micro-SD-Karte gespeichert, die mit dem Gerät PCE-VDL 16I mitgeliefert wird, und können über die USB-Schnittstelle an einen Computer übertragen werden. Der Datenlogger wird anhand der im Lieferumfang befindlichen Software je nach Anforderung programmiert und ausgelesen. Nach der Auswertung über die Software können die Daten zu Kalkulationsprogrammen exportiert werden.

Da der Datenlogger batteriebetrieben ist, läuft dieser auch bei einem Stromausfall weiter. Außerdem bleiben bei fehlender Stromversorgung die Messwerte im Gerät erhalten, so dass dem Benutzer keine Daten zur Server-Überwachung verloren gehen. Der Daten-Logger verfügt über eine kompakte und leichte Bauform, die praktisch eine beliebige Aufstellposition erlaubt.

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