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Datensicherung von lokalen Servern und in die Cloud Azure Backup mit dem Windows Admin Center

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Dr. Jürgen Ehneß

Unternehmen, die vor allem auf Microsoft-Produkte setzen, profitieren von den Möglichkeiten, die „Azure Backup“ bietet. Hier lassen sich lokale Server und Workloads schnell und einfach in die Cloud sichern. Die Daten werden verschlüsselt gespeichert.

Backup in der Cloud: In der Microsoft-Welt bietet sich Azure an.
Backup in der Cloud: In der Microsoft-Welt bietet sich Azure an.
(Bild: © Aleksas Kvedoras - stock.adobe.com)

Azure Backup ermöglicht die Sicherung von Daten in „Microsoft Azure“, aber auch die Sicherung von lokalen Servern und deren Daten in die Cloud. Die Verwaltung der Sicherungen kann auch mit dem „Windows Admin Center“ erfolgen. Dazu muss das Windows Admin Center im Netzwerk installiert und eingerichtet sein.

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Das passiert in den Einstellungen. Danach besteht die Möglichkeit, lokale Server mit Azure Backup zu sichern, aber auch andere Funktionen aus Azure stehen danach im Rechenzentrum zur Verfügung.

Die Bedienung richtet sich auch an Administratoren, die bei der Verwaltung von Azure und Windows-Servern nicht geübt sind. Auch kleine Unternehmen profitieren von den Möglichkeiten der Datensicherung in Microsoft Azure.

Das Anbinden von Windows Admin Center an Microsoft Azure

Damit Azure Backup mit dem Windows Admin Center verwaltet werden kann, muss im ersten Schritt die Anbindung an Microsoft Azure erfolgen. Nach der erfolgreichen Anbindung und Registrierung des Windows-Admin-Center-Gateways an Microsoft Azure können alle Administratoren, die Zugriff auf das Windows Admin Center haben, die Server-Sicherungen auf Basis von Azure-Backup verwalten.

Die Einrichtung und die Verwaltung von Azure-Backup erfolgen ebenfalls direkt im Windows Admin Center. Daher ist der Einsatz auch für kleine Unternehmen sinnvoll, da hier keine umfassenden Kenntnisse von Microsoft Azure notwendig sind.

Die Einrichtung erfolgt über einen Assistenten, bei dem einzelne Schritte ausgewählt werden sollen. Zunächst werden ein neuer Datentresor und eine Ressourcengruppe erstellt, in der alle Azure-Ressourcen zur Sicherung zusammengefasst werden. Auch der Standort wird an dieser Stelle ausgewählt.

Anschließend wird ausgewählt, welche Datenträger und Partitionen in die Cloud gesichert werden sollen. Auch der Zeitplan und die Aufbewahrungsdauer der Daten können hier gesteuert werden.

Danach sind alle notwendigen Konfigurationen in Microsoft Azure und dem lokalen Server einzurichten. Auch der notwendige Azure-Backup-Agent wird an dieser Stelle heruntergeladen und auf dem Server installiert. Die notwendige Registrierung des Agenten für Azure-Backup wird ebenfalls mit dem Assistenten durchgeführt.

Die Verwaltung

Nach der Einrichtung werden die Daten wie ausgewählt zu dem jeweiligen Zeitpunkt automatisch gesichert. Im Windows Admin Center kann nach der Einrichtung über Azure Backup eine Übersicht der aktuellen Sicherungsaufträge angezeigt werden.

Auch die Sicherungsrichtlinie lässt sich an dieser Stelle angepassen. Um Daten wiederherzustellen, wird der Menüpunkt „Wiederherstellungspunkte“ genutzt. Hier können Daten wiederhergestellt werden, auf Basis der bereits durchgeführten Datensicherungen.

Die Alternative zu Azure Backup: Acronis Cyber Backup

Wer lokale Daten in Microsoft-Netzwerken in die Cloud sichern will, kann auch auf andere Angebote zurückgreifen. Acronis bietet zum Beispiel mit „Acronis Cyber Backup“ ebenfalls eine Software an, die Daten lokal, aber auch in die Cloud sichern kann.

Acronis Cyber Backup ermöglicht als Sicherungsziel auch die Einbindung von AWS- oder Google-Cloud-Speicher. Natürlich lassen sich hier auch lokale Sicherungsmedien einbinden, genauso wie NAS, SAN oder Festplatten und Bandsysteme.

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Bei der Auswahl einer alternativen Software muss darauf geachtet werden, dass der Hersteller seinen Dienst auch dauerhaft anbietet und mangels Erfolges nicht irgendwann einstellt. Generell stellt Azure Backup eine Ressource in Microsoft Azure dar, die auch gemeinsam mit anderen Ressourcen in Azure genutzt werden kann.

Auch davon können Unternehmen profitieren; denn Ressourcen wie „Azure Monitor“ oder das „Azure Security Center“ lassen sich mit dem Windows Admin Center verwalten. Davon können kleine Netzwerke genauso profitieren wie Rechenzentren.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist