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Die Kosteneinsparung
Ein Migrationsprojekt dauert je nach Komplexität zwischen 12 Monaten bis hin zu fünf Jahren. Unternehmen, die die Migration angehen, um Kosten zu sparen, werden dabei zuerst natürlich mit einem Mehrinvest konfrontiert, vor allem wenn beide Welten für eine Zeit nebeneinander parallel laufen oder die vertraglichen Bindungen mit IBM keine schnelle Ablöse gestatten. Anhand von Daten aus einem realen Projekt mittlerer Größe lassen sich beispielsweise folgende Kennzahlen ableiten: Die Investitionskosten amortisierten sich nach 26 bis 28 Monaten. Die Einsparungen durch die Migration innerhalb von vier Jahren belaufen sich auf 7 Millionen Euro. Der ROI beträgt 61 Prozent nach drei Jahren, 86 Prozent nach vier Jahren. Die Relation der TCO-Kosten zwischen der alten Mainframe-Umgebung zur neuen beträgt nach HP 4 zu 1.
Die Perspektive
Das Rehosten eines Mainframes ist nur der erste Schritt zu einer flexiblen neuen Infrastruktur. „Wir streben die Transformation des Rechenzentrums an, hin zu einer adaptiven Infrastruktur“, sagt Vrolijk. Das Ziel dabei ist es, das Rechenzentrum zu konsolidieren, zu automatisieren, die Verfügbarkeit zu erhöhen und gleichzeitig Strom und Platzbedarf zu minimieren.
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