Entsteht ein AWS-Rechenzentrum im Rhein-Main-Gebiet? Amazon als möglicher Re­chen­zen­t­rums­be­trei­ber in Hofheim im Gespräch

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Im Gewerbegebiet „In der Lach“ bei Hofheim hat die Krieger-Gruppe ein rund zehn Hektar großes Areal verkauft. Als Käufer wird Amazon gehandelt. Die Stadt bestätigt den Verkauf, nennt aber nicht den Erwerber.

AWS könnte im hessischen Hofheim einen neuen Rechenzentrumsstandort entwickeln. Der Grundstücksverkauf ist bestätigt, der Käufer bislang nicht offiziell benannt.(Bild: ©  Corona Borealis - stock.adobe.com)
AWS könnte im hessischen Hofheim einen neuen Rechenzentrumsstandort entwickeln. Der Grundstücksverkauf ist bestätigt, der Käufer bislang nicht offiziell benannt.
(Bild: © Corona Borealis - stock.adobe.com)

Im Hofheimer Stadtteil Diedenbergen könnte ein neues Rechenzentrum entstehen. Die Krieger-Gruppe hat das rund zehn Hektar große Areal „In der Lach“ an einen bislang nicht offiziell benannten Käufer verkauft. Als möglicher Erwerber steht Amazon im Raum. Die Stadt Hofheim bestätigt den Verkauf, dementiert gegenüber Data Center Dynamics aber, dass Amazon als Käufer feststeht. Amazon selbst äußert sich nicht zu dem Vorgang.

Das Areal liegt direkt an der Bundesautobahn 66. Derzeit wird die Fläche noch landwirtschaftlich genutzt. Die Krieger-Gruppe hatte 2025 die Genehmigung erhalten, das Gebiet zu einem Gewerbegebiet zu entwickeln.

Stadt bestätigt den Verkauf, aber der Käufer bleibt unbekannt

Hofheims Bürgermeister Wilhelm Schultze bestätigte bei einer außerplanmäßigen Sitzung des Ortsbeirats den Verkauf des Geländes. Wer das Grundstück erworben hat, nannte er nicht. Die Stadt habe aufgrund ihres Vorkaufsrechts Kenntnis von dem Geschäft zwischen den beiden Vertragsparteien erhalten.

Ein Treffen zwischen der Stadt, der Krieger-Gruppe und dem neuen Eigentümer soll Anfang September stattfinden. Dann könnten weitere Informationen zur geplanten Nutzung des Areals bekannt werden.

Für ein mögliches Rechenzentrum gelten allerdings bereits städtebauliche Vorgaben. Der Bebauungsplan sieht eine maximale Gebäudehöhe von 16 Metern vor. Ob auch der städtebauliche Vertrag zwischen der Stadt und der Krieger-Gruppe für den neuen Eigentümer bindend ist, ist derzeit noch offen.

Auf den Grundstücksverkauf hatte zunächst die Frankfurter Neue Presse hingewiesen. Data Center Dynamics griff die Meldung rund über die Spekulationen und den unbekannten Käufer auf.

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