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Ressourcen-Optimierung im Datacenter Aktives Workload-Management von Science + Computing

| Redakteur: Wilfried Platten

Mit aktivem Workload-Management (WLM) sollen die Ressourcen im Rechenzentrum besser genutzt werden können.

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Jan Wender, Leiter-HPC-Services bei science + computing
Jan Wender, Leiter-HPC-Services bei science + computing
(Bild: science + computing)

Die Tübinger science + computing AG (s+c) ist eine Tochtergesellschaft der deutschen Bull GmbH. Nein, die hat nichts zu tun mit einem omnipräsenten, klebrig-süßen Brausegetränk aus der Alpenrepublik. Bull entstammt vielmehr der französischen Groupe Bull (in Originallauten: Grüüp Büll), die sich allem gallischen Stolz zum Trotz jetzt Bull Company nennt. Quel dommage!

WLM à la carte

Soweit zu den Besitzverhältnissen, jetzt zum Lösungsangebot. Auf der ISC 2013, Europas führender Konferenz für High Performance Computing, Networking, Storage und Analysis in Leipzig hat s+c maßgeschneiderte Lösungen für aktives Workload-Management vorgestellt, als ein wichtiges Werkzeug, um die Infrastruktur in Rechenzentren bestmöglich zu nutzen. Um seinen Kunden jeweils die für ihre Situation beste Lösung anbieten zu können, verfolgt s+c beim Thema WLM-Systeme einen herstellerunabhängigen Ansatz. Daher werden verschiedene WLM-Systeme wie zum Beispiel die IBM Platform LSF, Univa Grid Engine, MOAB und SLURM unterstützt.

Nicht nur im Sog von Cloud Computing und aus Gründen der Energieeffizienz wird modernes Workload-Management für Unternehmen immer wichtiger. Mit WLM sollen sie die Leistungsfähigkeit ihres Data Centers steigern, den Durchsatz der Rechnerfarm optimieren und die Stromkosten senken. Mehrere Abteilungen eines Unternehmens können damit einen Cluster verwenden und nutzungsbasiert abrechnen oder auch Cluster besser in bereits bestehende Workflows einbinden.

Integration und Anbindung

Auf und abseits der ISC informiert s+c darüber, wie eine optimale Installation des WLM-Systems je nach individuellen Unternehmensanforderungen abläuft, unabhängig davon, ob die Rechnerlandschaft homogen oder heterogen, lokal oder über mehrere Standorte verteilt ist. Gezeigt wird zudem, wie sich das WLM-System konfigurieren lässt, um sicherzustellen, dass die Rechnerressourcen optimal ausgelastet werden. Ferner wird die Integration des WLM-Systems in die bestehende IT-Umgebung, beispielsweise die Anbindung von Lizenzservern, Fileservern, LDAP und spezieller Hardware erläutert.

„In Hunderten von HPC-Projekten haben wir profunde WLM-Expertise entwickelt. Wir freuen uns darauf, unser Know-how bei der Konzeption und dem Betrieb komplexer Umgebungen unternehmensrelevant darstellen zu können“, so Jan Wender, Leiter HPC Services und Software bei s+c.

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