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HPE Discover Virtual Experience Zahlt sich das Pay-per-Use-Model von HPE Greenlake aus?

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Elke Witmer-Goßner

Mit „Greenlake“ will HPE einen Point-and-Click-Self-Service an das Edge und in Rechenzentren bringen, wo Public-Cloud-Anbieter nicht erreichbar sind oder sein sollen. Auch lässt ein Pay-as-you-go Modell den Kunden nur das bezahlen, was er auch wirklich einsetzt und was Einsparungen und einen tollen ROI bescheren soll. In einem virtuellen „HPE Discover Virtual Experience“-Event zum Thema diskutierten Manager und Anwender HPE Greenlake.

„HPE Greenlake“ wurde sowohl für cloud-native als auch andere Workloads entwickelt, wobei die Vorteile der Public Cloud vor Ort bereitgestellt werden.
„HPE Greenlake“ wurde sowohl für cloud-native als auch andere Workloads entwickelt, wobei die Vorteile der Public Cloud vor Ort bereitgestellt werden.
(Bild: HPE)

Unter Leitung von Daniel Newman, Principal Analyst von Futurum Research, besprachen die HPE-Manager Arwa Kaddoura, Nanda Vijaydev und Keith White sowie Anwender wie Astrid Dissmann, Chief Sales Officer der Concat AG, die Vorzüge der neuen Lösung. Newman teilte zunächst seine Ansicht, wonach HPE Greenlake als ein skalierbarer IT-Infrastrukturdienst Unternehmen ein verbrauchsbasiertes IT-Modell bietet, das sie problemlos skalieren lässt, um Nachfrageschwankungen und sich ändernde Marktbedingungen zu bewältigen. „Das gibt mir als Analysten Stoff für viele Jahre, um darüber zu schreiben!“

Darüber hinaus erhalten Unternehmen personalisierten Support, um ihre IT-Teams zu erweitern und interne Ressourcen frei zu machen, so Newman. So könnten sie sich auf Mehrwert und innovative Möglichkeiten konzentrieren.

Das flexible hybride IT-Modell von Greenlake bietet Unternehmen die Agilität, schnell zu skalieren und zu wachsen, ohne die Aufgabe zu haben, neue Infrastrukturen beschaffen zu müssen. Das von HPE Greenlake-Modell angebotene Pay-as-go-Modell gebe zudem den Cashflow frei und mache Planungen mit langfristigen Investitionen obsolet.

Laut Newman profitieren Anwender von Vorteilen und Kosteneinsparungen durch:

  • die Verbesserung der Time-to-Value von Unternehmensinitiativen und damit der Steigerung der Unternehmensproduktivität,
  • Capex-Einsparungen,
  • die Bereitstellung einer flexiblen Infrastruktur für schnelles Skalieren,
  • die Reduzierung der mit der Kapazitätsplanung verbundenen Zeit,
  • eine Verbesserung der IT-Produktivität durch zusätzliche Support-Ressourcen und das Know-how von HPE,
  • die Bereitstellung von Self-Service-Reports und Dashboards für die Performance-Messung, um den Bedarf zu budgetieren und zu prognostizieren.

Zudem: Nach Erkenntnissen von HPE nutzen 59 Prozent der Unternehmen derzeit zu viele IT-Ressourcen – Greenlake soll diesen Overhead reduzieren und damit Kosten einsparen helfen. Gartner stellte aus diesen Gründen gar einen ROI von 147 Prozent in Aussicht, auch Nettobarwert (NPV) und Kapitalwert (NPW) könnten signifikant verbessert werden. Darüber hinaus seien Unternehmen in der Lage, „HPE Pointnext“-Services zu nutzen, um die passenden Speicher-, Rechen- und Backup-Ressourcen bereitzustellen. Auf diese Weise könnten sich Organisationen auf Projekte konzentrieren, anstatt auf betriebliche Überlegungen.

Was genau ist Greenlake?

HPE Greenlake wurde sowohl für native als auch nicht-cloud-native Workloads entwickelt, wobei die Vorteile der Public Cloud vor Ort in einem Rechenzentrum oder einer Colo-Einrichtung bereitgestellt werden. Es bietet Public Cloud-Services und Infrastructure-as-a-Service-Lösungen für lokale Workloads und vollständig verwaltete Workloads in einem nutzungsbasierten Modell.

Es kommt mit einem Self-Service-Portal mit der Bezeichnung „HPE Greenlake Central“ und einer Betriebskonsole, mit der Unternehmen die Services managen, Einblicke in Kosten und Compliance erhalten und ihr gesamtes hybride Umfeld verwalten können. Geschäftsbereiche und Entwickler müssen nicht mehr bei der IT nach neuen Services nachfragen, sondern können diese über das Self-Service-Portal selbst auswählen. Eine enorme Beschleunigung der Arbeit, berichteten verschiedene Anwender.

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Mit der automatisierten Self-Service-Bereitstellungsfunktion können Anwender zum Dashboard wechseln, die benötigten VMs auswählen sowie den zu verwendenden Stack auswählen und andere Konfigurationsfragen klären. Greenlake automatisiert dann die Bereitstellung. Dasselbe gilt für das Herunterfahren einer Instanz.

HPE Greenlake Central stellt auch eine Verbindung zu den Public Cloud-Ressourcen von AWS und „Azure“ her, um Einblicke in Nutzung, Kosten und Compliance zu geben. Die Azure-Cloud kann HPE als MSP verwalten. Eine offene Baustelle scheint das Backup zu sein – HPE will dafür cloud-basierten „HPE Cloud Volumes“-Services vorstellen, zusätzlich zum bestehenden „HPE Storeonce-“ basierten Service .

Der Event in der Bildergalerie

Sehen und lesen Sie in der Bildergalerie, wie sich Manager und Anwender im HPE Discover Virtual Experience-Event zu HPE Greenlake geäußert haben:

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Über den Autor

Dr. Dietmar Müller

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Journalist