Stetige Erneuerung von Software braucht Idee und Konzept

Workflow und Software-Entwicklung ‒ passt das?

| Autor / Redakteur: Sacha Labourey* / Ulrike Ostler

Für alle, denen Software wichtig ist, kann sich der clevere Einsatz von Workflows durch ein spürbares Plus an Transparenz, Agilität und Fokussierung und damit letztlich auch in Form von Kosteneinsparungen bezahlt machen.
Für alle, denen Software wichtig ist, kann sich der clevere Einsatz von Workflows durch ein spürbares Plus an Transparenz, Agilität und Fokussierung und damit letztlich auch in Form von Kosteneinsparungen bezahlt machen. (Bild: Peshkov/ Folotila.com)

Die vergangenen zehn Jahre haben im Bereich der Continuous Integration handfeste Verbesserungen für die Softwareproduktion gebracht, darunter Entwicklungen, die eine Übernahme von Agile-Delivery-Praktiken erlauben. Continuous Delivery gibt Entwickler-Teams auch Möglichkeiten an die Hand, die weit über die Integration hinaus reichen.

Der Begriff „Workflow“ hat für jeden eine andere Bedeutung. Wikipedia beschreibt den Term wie folgt: „Ein Arbeitsablauf (englisch: workflow) ist eine definierte Abfolge von Aktivitäten in einem Arbeitssystem einer Organisation.“ Es sind Prozesse, die etwas herstellen oder einfach Arbeit erledigen. Für die Herstellung von Waren – seien es Schokoriegel oder Autos – brachte die Einführung von Workflows einen Paradigmenwechsel mit sich. Kluge Führungskräfte kletterten dank der Integration von Workflow-Theorien wie Lean oder TQM in ihre Arbeitsabläufe die Karriereleiter hinauf.

Welchen Wert hat der Workflow für Software-Entwickler? Bis vor wenigen Jahren vermutlich keinen allzu großen. Während die Software-Entwicklung zwar ein Bereich ist, in dem allerlei komplexe Arbeiten wie an einem Fließband realisiert werden, gleicht der eigentliche Prozess bislang weniger einer linearen Gerade von A nach B, als eher einer zittrigen Fieberkurve.

Aber auch im Softwarebereich wird das Konzept des Workflows heute zunehmend wichtiger, zumal es gilt, schneller, agiler und fokussierter auf den Kunden eingehen zu können. Speziell im Bereich der Continuous Delivery (CD), der mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, erweist sich der Workflow als ideale Arbeitsform. CD ermöglicht Unternehmen, regelmäßig (und unkompliziert) kleine Updates ihrer Apps durchzuführen, um so schnell auf veränderte Anforderungen eingehen zu können.

Workflow und Continuous Delivery

Also, wie funktioniert der Workflow im Bereich der CD? Wie setzen Unternehmen diese Arbeitsweise konkret um? Welcher Leidensdruck hat sie dazu gebracht, Workflow-Techniken zu adaptieren und welche Vorzüge können sie sich von der Umsetzung erwarten?

Um diese Fragen zu beantworten, macht es Sinn sich anzusehen, wie Software in einer CD-Pipeline bearbeitet wird. Um sicherzugehen, dass die Software richtig hergestellt, getestet und installiert wird, ist eine Reihe von Instanzen notwendig.

Während Firmen ihre Prozessketten nach ihren individuellen Bedürfnissen konfigurieren, beinhalten typische Prozessketten beispielsweise eine Reihe von Performance-Tests, Selenium-Tests für multiple Browser, Sonar-Analysis, User-Akzeptanz-Tests und Installationen von Gerüsten. Für einen durchgängigen Prozess nutzt ein Unternehmen dann wahrscheinlich auch noch entsprechende Orchestration-Tools, wie beispielsweise diejenigen, die in der Open-Source Anwendung Jenkins zu finden sind.

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43558521 / Strategien)