KI als Katalysator - Meinungsbeitrag aus dem Hause Cyrus One

„Wir planen bereits das Datacenter des 22. Jahrhunderts“

| Autor / Redakteur: Matt Pullen* / Ulrike Ostler

Im KI-Zeitalter poppt ein Rechenzentrum nach dem anderen auf. Cyrus One plant schon für dass 22. Jahrhundert.
Im KI-Zeitalter poppt ein Rechenzentrum nach dem anderen auf. Cyrus One plant schon für dass 22. Jahrhundert. (Bild: © Weissblick - stock.adobe.com)

Die weltweit größten Cloud-Konzerne haben große Investitionen in KI gemacht. Diese Investitionen erfordern enorme Mengen an Speicher und Rechenleistung. KI unterstützt bei der Entscheidungsfindung, indem Milliarden von Code- und Datenzeilen erfasst werden und Methoden von Predictive Analytics zur Anwendung kommen.

Diese Daten in handlungsorientierte Einsichten zu verwandeln, erfordert Datenspeicherung, Sicherheit, Speicherplatz und Rechenleistung – all dies ist die Essenz von Rechenzentren. Vereinfachend lässt sich sagen, dass diese neue Ära der KI ohne Rechenzentren nicht möglich ist.

Unternehmen werden in die besten Rechenzentrumsstandorte umziehen, um hybride Cloud- und Multi-Cloud-Umgebungen aufzubauen, die die Wachstumsanforderungen von KI erfüllen können. Kosten, Komplexität und vorhandene Leistungsfähigkeit werden den Übergang beschleunigen, da Unternehmen nach Energie-Effizienz und Skalierbarkeit suchen.

Ein paar Zahlen

Cloud-Dienste sind der Katalysator für das Wachstum von KI und für deren Fähigkeit, Rechenleistung zu liefern, die sich in Echtzeit skalieren lassen – sowohl nach oben als auch nach unten. Laut Vorhersagen wird der globale Cloud-Computing-Markt bis 2023 auf 623 Milliarden Dollar wachsen. In den nächsten fünf Jahren wird die Cloud die Wertschöpfung im Rechenzentrum auf 160 Milliarden Dollar steigern. McKinsey prognostiziert, dass KI bis 2030 einen Anstieg der Weltwirtschaft um 13 Billionen Dollar schaffen könnte.

Die KI ist nicht nur für Cloud-Anbieter, sondern auch für die Fortune 1.000 ein entscheidender Faktor. Bereits heute investieren die Branchen stark in KI und setzen sie in Bereichen ein, in denen große Datenmengen anfallen. Ein Beispiel dafür ist die Öl- und Gasindustrie, die einen der wichtigsten und wertvollsten Rohstoffe liefert.

Die weltweit führenden Energieunternehmen geben heute Milliarden von Dollar für KI-Forschung und KI-Anwendungen aus, um neue Ölquellen zu erschließen und eine bessere Umweltleistung zu erreichen. KI hilft der Branche, Milliarden von Datenpunkten zu analysieren und zu verarbeiten, um die Standorte von Ölquellen zu bestimmen, ermöglicht Roboter für die Exploration und Produktion von Kohlenwasserstoffen und bietet den Kunden von Energieunternehmen bessere Online-Unterstützung.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Cyrus One

Im kommenden Jahrhundert

Mit der zunehmenden Reife von künstlicher Intelligenz werden kommerzialisierte Dienstleistungen eingeführt werden, die auf globaler wirtschaftlicher Ebene einen echten Mehrwert bieten. Cloud-Anbieter sind bereits in einer Spitzenposition, um diese Marktrealität durch bestehende Investitionen zu nutzen, und sie werden in den kommenden Monaten und Jahren weiterhin Ressourcen investieren, während der Markt weiterwächst.

KI ist aber auch die Erweiterung der Cloud Computing Roadmap. Mit der Weiterentwicklung der KI-Systeme werden diese eine deutliche Steigerung der Rechenleistung und des Speichers in Rechenzentren benötigen. Bei Cyrus One planen wir bereits das Datacenter des 22. Jahrhunderts, wobei die KI im Mittelpunkt dieser Nachfrage steht. Dabei handelt es sich um großflächige Anlagen mit einer Kapazität von über 100 Megawatt, einer beträchtlichen Netzkapazität und der Nutzung erneuerbarer Energien.

*Matt Pullen ist Managing Director Europe bei Cyrus One.

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