Windows mit Bormitteln im Netzwerk bereitstellen

Windows-Bereitstellungsdienste in Windows Server 2019

| Autor: Thomas Joos

Netzwerke mit Windows (Quelle: Pixabay)
Netzwerke mit Windows (Quelle: Pixabay) (Netzwerke mit Windows (Quelle: Pixabay))

Mit den Windows-Bereitstellungsdiensten können Sie in Windows Server 2019 Arbeitsstationen auf Basis von Windows 10 oder älter automatisiert installieren lassen. Der WDS-Server muss einer bestehenden Active Directory-Domäne angehören.

Der WDS-Server muss außerdem Zugang zu einem aktiven DHCP-Server haben. Der Server benötigt eine separate Partition, die mit NTFS oder ReFS formatiert ist. In dieser speichern Sie die Abbilder zur automatisierten Installation von Windows 10. Die PCs im Netzwerk booten und verbinden sich mit dem Server. Dieser kopiert dann über das Netzwerk das Image auf den Computer und führt die Installation von Windows 10 durch.

Multicast-Verbindung zu langsamen Clients kann ein WDS-Server automatisch trennen und so Übertragungen auf Basis der Clientgeschwindigkeit in mehrere Streams aufzuteilen. Außerdem wird Multicasting in Umgebungen mit IPv6 unterstützt. Mit Transportserver sind Netzwerkstarts und Datenmulticasting im Rahmen einer erweiterten Konfiguration möglich. Ein Transportserver ist ein eigenständiger Server der WDS der PXE, also das Booten von Computern über das Netzwerk unterstützt.

Beim Verwenden eines Transportservers für Netzwerkstarts und Multicasting sind Sie nicht auf ein Active Directory oder DNS angewiesen. WDS unterstützen Netzwerkstarts von x64-Computern mit EFI, einschließlich Funktionen zum automatischen Hinzufügen, DHCP-Verweisen zum Weiterleiten von Clients an einen bestimmten PXE-Server sowie der Fähigkeit, Startabbilder mithilfe von Multicasting bereitzustellen. Treiberpakete lassen sich jetzt direkt in Startabbilder integrieren.

Installationsabbilder dienen der Installation von Windows und erfordern eine Abbildgruppe. Eine Abbildgruppe ist ein Ordner, der sich unterhalb des Knotens Installationsabbilder befindet. Für alle Clientcomputer, die keine Unterstützung für PXE bieten, gibt es die Möglichkeit, ein Startabbild zu exportieren. Somit können auch diese Clientcomputer durch den WDS-Server bedient werden.