Das Kreuz mit dem Lizenz-Dschungel in virtuellen Umgebungen

Wie lizenziert man Microsoft Windows Server 2012 R2 korrekt und günstig?

| Autor / Redakteur: Christoph A. Harvey* / Ulrike Ostler

Tools für das Software-Asset-Managment zeigen stark unterschiedliche Qualität; die Erkennungsraten liegen zwischen 60 und 100 Prozent. Doch nur wer weiß, was er im Portfolio hat, kann richtig lizenzieren.
Tools für das Software-Asset-Managment zeigen stark unterschiedliche Qualität; die Erkennungsraten liegen zwischen 60 und 100 Prozent. Doch nur wer weiß, was er im Portfolio hat, kann richtig lizenzieren. (Bild: Goss Vitalij/ Fotolia.com)

Die korrekte Lizenzierung virtueller Server stellt Unternehmen jeder Größe vor Herausforderungen. Gründe hierfür sind komplexe Lizenzvereinbarungen sowie unterschiedliche Lizenzmodelle, aus denen es das passende auszuwählen gilt. Ein typisches Beispiel dafür ist „Microsoft Server 2012 R2“ mit den Ausprägungen „Datacenter“ und „Standard“.

Virtuelle Server werden eingesetzt, um Hardware-Kapazitäten optimal zu nutzen, Lasten zu verteilen und damit Kostenvorteile zu realisieren. Letzteres gelingt jedoch nur, wenn virtuelle Server korrekt lizenziert sind. Ansonsten werden im Falle eines Herstelleraudits die Einsparungen der Virtualisierung von den Kosten für Nachlizenzierungen zunichte gemacht. Die richtige Lizenzierung ist jedoch alles andere als trivial.

Qual der Wahl: Die richtige Server-Edition

Der Teufel liegt im Detail, wie das Beispiel Microsoft Windows Server 2012 R2 zeigt. Dieser wird in vier Editionen angeboten. „Essentials“ und „Foundation“ richten sich an kleine Unternehmen ohne Virtualisierungsanforderungen. Interessant für die Server-Virtualisierung sind die Editionen Windows Server 2012 R2 Standard und Windows Server 2012 R2 Datacenter, die in ihren Funktionalitäten identisch sind.

Sie unterscheiden sich jedoch grundlegend in den Rechten für die Virtualisierung. In der Standard-Edition ist eine Lizenz für zwei CPUs erforderlich; zusätzlich können damit zwei virtuelle Server lizenziert werden. Mit der Datacenter-Edition ist ebenfalls eine Lizenz für zwei CPUs notwendig, hiermit kann jedoch noch eine unbegrenzte Anzahl an virtuellen Maschinen betrieben werden. Bei beiden Editionen kommen die Zugriffslizenzen (Client Access Licenses, kurz CALs genannt) hinzu.

Ergänzendes zum Thema
 
Das Fazit des Autors

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?
Hallo, ich habe einen Schlüssel von der Website http://lizenzschlussel.com/ benutzt. Es ist sehr...  lesen
posted am 20.04.2017 um 17:24 von Unregistriert


Mitdiskutieren
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43196944 / Anwendungen)