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Desktop-Virtualisierung bei Bechtle Von VDI über Terminalservices bis zu Applikationsvirtualisierung

| Redakteur: Ulrich Roderer

Der IT-Dienstleister Bechtle, der über mehr als 60 Systemhaus-Standorte verfügt, virtualisiert seine Desktop-Umgebung mit Produkten von Citrix. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die Praxis.

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Die Verwaltung der virtuellen Desktops mit dem Citrix Desktop Studio.
Die Verwaltung der virtuellen Desktops mit dem Citrix Desktop Studio.
(Quelle: Bechtle Demoumgebung)

Bechtle bietet die virtualisierten IT-Komponenten nicht nur seinen Kunden an, sondern setzt sie auch selbst für die eigenen Mitarbeiter und Rechenzentren ein. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zunächst einmal halten die IT-Verantwortlichen des Unternehmens diesen Ansatz für den besten Weg, um die Virtualisierungskompetenz bei den eigenen Mitarbeitern hoch zu halten.

Nur wer ein Produkt selbst verwendet, wird direkt mit sämtlichen Vor- und Nachteilen der Lösung konfrontiert und eignet sich so ein umfassendes Fachwissen an, das später beim Beraten der Kunden und beim Lösen ihrer Schwierigkeiten unbezahlbar ist.

Der zweite wichtige Grund für den Einsatz der Virtualisierungstechnologien im eigenen Unternehmen liegt für Bechtle in der wirtschaftlichen Effizienz. Wenn es aus Know-How-Gründen erforderlich ist, eine Virtualisierungsumgebung im eigenen Rechenzentrum aufzusetzen, ist es auch sinnvoll, diese Umgebung anschließend nicht nur für Testzwecke einzusetzen, sondern sie auch produktiv zu nutzen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass der Arbeitsaufwand begrenzt bleibt und in produktive Kanäle geleitet wird.

Warum Desktopvirtualisierung?

Laut den Analysten von Gartner sind in den nächsten Jahren diverse Entwicklungen zu erwarten, die Unternehmen zu Kostenoptimierungen zwingen werden. In diesem Zusammenhang spielen Hybrid Cloud Computing, Prozessautomatisierung, InfrastructureConvergence, Unified Communication und neue Client-Architekturen eine Rolle. Virtualisierung wird also immer mehr zum Standard und Betriebssysteme integrieren sich zunehmend in die Virtualisierungslösung.

Bei der Auswahl der Virtual Desktop Infrastructure (VDI) spielten für Bechtle mehrere Faktoren eine Rolle.

"Zunächst einmal war eine bezahlbare Lösung gefragt, außerdem war es wichtig, dass sich jedem Anwender flexibel Endgeräte zuweisen ließen", erklärt Roland König, Leiter Geschäftsfeld Virtualisierung und Geschäftsführer bei Bechtle. "Darüber hinaus mussten die genannten Endgeräte auf eine einfache Art und Weise nutzbar sein und sich auch einfach verwalten lassen. Der Grund hierfür liegt darin, dass viele unserer Mitarbeiter oft unterwegs beim Kunden sind. Viele von ihnen arbeiten im Außendienst und benötigen einen Remote-Zugriff auf ihre Daten, Programme und sonstigen Informationen mit verschiedenen Endgeräten."

Abgesehen von den genannten Argumenten war die Citrix-Lösung auch schnell und einfach zu implementieren, da sie aus einer fertigen Kombination aus Cisco-Hardware bestand, die Unterstützung von Citrix für eine XenDesktop-Farm mitbrachte. Als Speicher fanden Produkte von NetappVerwendung.

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