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Virtual-Desktop-Lösung
Um den Anforderungen an die IT noch besser gerecht zu werden, hat in den letzten Monaten eine Technologie Einzug gehalten, nicht zuletzt durch die Entwicklung leistungsfähiger Virtualisierungslösungen, die Unternehmen und Administratoren effiziente Tools für ihre IT an die Hand gibt: die Desktop-Virtualisierung. Basierend auf Virtualisierungslösungen von VMware, Xen oder Microsoft werden Enterprise Desktops auf multiplen, Server-basierten virtuellen Maschinen verteilt.
Die Virtualisierungs-Software kann so mit den vom Server Based Computing bekannten Thin Clients zu einer leistungsfähigen und kostengünstigen Computer-Infrastruktur verbunden werden. Diese Lösung, die von den Herstellern mit unterschiedlichen Namen bezeichnet wird - Enterprise Desktop Virtualisation (EDV) von Wyse, Virtual Desktop Infrastruktur (VDI) von VMware -, ermöglicht jedem Client die Zuweisung einer eigenen Virtual Machine auf einem Server.
Auch wenn das Konzept der Desktop-Virtualisierung im Vergleich zur Servervirtualisierung relativ neu ist, ist die Nachfrage hoch. Vor allem große Unternehmen mit komplexen Anforderungen, beispielsweise in Finanzabteilungen oder der Buchhaltung, haben einen erhöhten Bedarf an kosteneffizienten Technologien, um ihren Mitarbeitern die benötigte Desktop-Umgebung bereitzustellen. Um der steigenden Nachfrage nach virtuellen und dynamischeren IT-Infrastrukturen begegnen zu können, entwickeln immer mehr Unternehmen entsprechende Lösungen.
Mit den Lösungen können Unternehmen nicht nur die Virtualisierung von einzelnen Applikationen vornehmen, sondern gleich den gesamten Benutzer-Desktop einbeziehen – einschließlich aller Anwendungen und persönlichen Einstellungen.
Wie beim Server Based Computing können die Anwender bei einer Virtual-Desktop-Lösung im Grunde genommen die gleichen standardmäßigen PCs verwenden. Ein wesentlicher Vorteil von VDI ist jedoch, dass Windows XP Professional unabhängig für jeden Arbeitsplatzrechner in seiner eigenen dedizierten virtuellen Maschine läuft. Auf diese Weise können sich die Anwendungen von zwei Benutzern niemals gegenseitig beeinflussen.
Außerdem führt eine im DataCenter konsolidierte virtualisierte Desktop-Infrastruktur dazu, dass Unternehmen sichere, isolierte Desktops bereitstellen können, die ohne Unterbrechung zur Verfügung stehen. Und jeder Thin Client ist zentral gemanaged und von überall im Netzwerk erreichbar.
Generelle Funktionsweisen
Um besser zu verstehen, welche Vorteile Virtual-Desktop-Infrastrukturen für Unternehmen bringen und wie sie die Bereitstellung von Endanwender-Desktops unterstützen, ohne auf die Grenzen von physikalischen PCs zu stoßen, sollte man einen Blick auf die grundlegenden Netzwerkinstallationen werfen.
Eine Schlüsselrolle spielt der Server, auf dem die virtuellen Maschinen der einzelnen Desktops gehostet sind. Auf der x86-basierten Hardware ist in der Regel die virtuelle Infrastruktur-Software installiert. Hardware und Software zusammen sind unter dem Namen VMware ESX Server bekannt.
Die Größe und Geschwindigkeit dieses Servers hängt im Allgemeinen davon ab, wie viele Clients angeschlossen werden, wie hoch der zu erwartende Netzwerkverkehr ist und wie viel Last auftreten wird. So wäre zum Beispiel ein Midrange-Server mit vier Dual-Core-Prozessoren und 32 GByteRAM für ein Unternehmen mit bis zu 65 angeschlossenen Thin-Client-Arbeitsplätzen geeignet. Ein preisgünstiges Network Storage System (NAS) für Anwendungen und Dateien ergänzt die Konfiguration.
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