Einfacheres Handling durch Push-Pull-Funktion

Verriegelungshilfe für LC-HD-Steckverbinder

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Netzwerktechniker können an den Push-Pull-Tabs unterschiedliche Dienste mit Farben kennzeichnen.
Netzwerktechniker können an den Push-Pull-Tabs unterschiedliche Dienste mit Farben kennzeichnen. (Bild: TDE)

Trans Data Elektronik (TDE) hat seinen „LC-HD“-Steckverbinder mit einer Push-Pull-Funktion versehen. Netzwerktechniker erhielten so zusätzlich zur Entriegelungs- auch eine Verriegelungshilfe. Zugleich seien die Push-Pull-Tabs stabiler designt worden, um Beschädigungen vorzubeugen, so der Hersteller.

Dank der Push-Pull-Funktion, so TDE, verriegelt sich der Stecker automatisch, sobald Netzwerktechniker ihn in den Port stecken. Zum Lösen des Steckers würde ein kurzes Ziehen an der integrierten Entriegelungshilfe genügen. Um Beschädigungen durch unsachgemäße Bedienung zu vermeiden, habe TDE die Ent- und Verriegelungshilfe zudem stabiler designt.

Auch in seiner neuen Ausführung nehme der „TLC-HD“-Steckverbinder mit Push-Pull-Tab weniger Platz in Anspruch als herkömmliche LC-Steckverbinder. Die Steckerlänge – 15 Millimeter gemessen vom Adapter – sei ebenfalls kürzer. An den Push-Pull-Tabs könnten Netzwerktechniker zudem Farbmarkierungen anbringen, um unterschiedliche Dienste zu kennzeichnen.

Vor allem in Verbindung mit den modularen „TML“-Verkabelungssystemen, so der Hersteller, bieten die TLC-HD-Steckverbinder Vorteile und mit 96„ LC-Duplex“-Steckverbindern und damit 192 Fasern auf nur einer Höheneinheit eine hohe Packungsdichte. Die LC-Adapter im TML-HD-Modul ließen sich platzsparend und direkt übereinander einpassen. Netzwerktechniker müssten keine Abstände mehr für die bequeme Handhabung einplanen.

TDE biete die TLC-HD-Steckverbinder vorzugsweise als „Uniboot“-Ausführung in Verbindung mit Zwei- und Drei-Millimeter-Rundkabel an: Hierbei lägen die Glasfasern in einem flexibleren Rundkabel und ließen sich in alle Richtungen führen, wodurch das Kabelvolumen reduziert werde. Alternativ seien die Steckverbinder auch als Sonderausführung in Verbindung mit herkömmlichen „Figure-8“-Kabeln erhältlich. Die Patch-Kabel gebe es als Multimode-Ausführung in den Faserklassen OM3, OM4 und OM5 sowie als Singlemode in der OS2-Ausführung.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46262226 / Verkabelung)