Igel Thin Clients schaffen effiziente IT-Infrastruktur

Swissport International „igelt“ sich ein

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Swissport hat die Unternehmens-IT der Region Europa ab 2003 sukzessive mithilfe von Citrix-Software zentralisiert, virtualisiert und ausgelagert.
Swissport hat die Unternehmens-IT der Region Europa ab 2003 sukzessive mithilfe von Citrix-Software zentralisiert, virtualisiert und ausgelagert. (Bild: Swissport)

Der größte unabhängige Bodenabfertiger Swissport International Ltd. errichtet mithilfe von Igel Thin Clients eine flexible und effiziente IT-Infrastruktur für seine europäischen Standorte. Das Ziel: Die monatlichen Betriebskosten je Arbeitsplatz sollen auf unter zehn Euro sinken.

Innerhalb Europas setzt Swissport International Ltd. derzeit etwa 1.500 Igel Thin Clients ein, darunter auch am Flughafen München. Für das einheitliche Remote-Management der Igel-Arbeitsplätze muss Swissport lediglich eine halbe Vollzeitstelle aufwenden. Um schneller in ihrem dynamischen Marktumfeld agieren zu können, hat Swissport die Unternehmens-IT der Region Europa ab 2003 sukzessive mithilfe von Citrix-Software zentralisiert, virtualisiert und ausgelagert. Im Rahmen des Outsourcings stellt ein globaler Dienstleister dem Ground-Handler einen „Fully Managed Desktop“ mit Thin Clients als effiziente Endgeräte bereit. Diese „leichte“ und extrem flexible IT-Infrastruktur gestattet dem expansionsfreudigen Unternehmen, beispielsweise in nur drei Wochen eine komplett neue Verladestation mit 300 Mitarbeitern aufzubauen.

Diverse Thin Client-Lösungen

Im Zuge der Migration stellt Swissport bislang rund die Hälfte der etwa 3.000 IT-Arbeitsplätze über Thin Client-Lösungen bereit. Je nach Einsatzszenario verwendet das Unternehmen dazu verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Thin Client-Betriebssystemen, um das jeweils größte Einsparpotential freizusetzen. So nutzt beispielsweise das Bodenpersonal am Flughafen München den bildschirmintegrierten All-in-one-Thin Client UD9 LX von Igel, um mit 3G und integriertem Browser äußerst kosteneffizient Passagierbusse und andere Ressourcen zu allokieren.

Aufgrund der Software von Citrix XenApp und Cortado ThinPrint genügt Swissport als Alternative zum teuren Flughafen-LAN eine zehn Megabit/s-Wireless-Verbindung, um bis zu 100 Thin Clients zu betreiben und ausfallsicher durch einen VPN-Tunnel zu administrieren. Darüber hinaus nutzt das Unternehmen auch die Thin Client-Software Universal Desktop Converter 2 (UDC2) von Igel, um bestehende PCs an Flughäfen in fernadministrierbare Software-Thin Clients umzuwandeln. Anders als beim Hardware-Tausch entstehen so weder Logistikkosten noch Zollgebühren und der Personalaufwand ist geringer.

Einheitliches Management

Die wesentlichen Kriterien für die Entscheidung zugunsten von Igel bildeten neben der Thin Client-Spezialisierung das lizenzkostenfreie und für alle Modellreihen einheitliche Remote-Management. Grundsätzlich zur im Lieferumfang enthaltenen Universal Management Suite (UMS) gehören auch die profil- und gruppenbasierte Konfiguration, die Verwaltung anhand von Mustern und Vorlagen sowie die einfache Zuweisung der Profile durch eine Baumstruktur oder Drag & Drop.

Aufgrund dieses Tools kann Swissport Roll-outs noch schneller durchführen und umgehend auf organisatorische und technische Veränderungen reagieren. Als Beleg für die Effizienz des Systems berichtet Swissports CIO, Philipp Schlatter, dass für das komplette Remote-Management aller 1.500 Thin Clients lediglich 50 Prozent einer Vollzeitarbeitskraft nötig sind.

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Aus all den genannten Gründen soll deshalb der Thin Client-Anteil weiterhin erhöht werden, auch mithilfe virtueller Desktops – sofern die Latenzen zu den verschiedenen Standorten dies erlauben. Ein interessantes Zukunftsszenario bilden zudem Videokonferenzen, die Swissport bereits erfolgreich in Kombination mit „Unified Messaging“ von Microsoft Lync getestet hat.

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