Deutschland und Frankreich verankern in Gesetzen, wie 'grün' Rechenzentren zu sein haben.  (Bild: gemeinfrei)
Jetzt wird es ernst

Umweltgesetze für deutsche und französische Rechenzentren

Am 13. Juli haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) ein „Sofortprogramm“ zum in Ergänzung zum Bundes- Klimaschutzgesetzes beschlossen. Betroffen sind auch die Rechenzentren. Derweil will die französische Teleko-Regulierungsbehörde ihr Nachhaltigkeitsaudit für den digitalen Sektor nicht nur um Informationen über Devices sondern auch über Datacenter erweitern.

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Managementalptraum: Produktionsstillstand. (Bild: gemeinfrei)
Resilienz von Datenbanken und mehr

Der Traum von der hundertprozentigen Ausfallsicherheit

Unternehmen sind bestrebt, Ausfälle der IT aufgrund von Katastrophen, defekten Systemen oder auch Angriffen von Cyber-Kriminellen durch geeignete Maßnahmen und Technologien so weit wie möglich auszuschließen. Es gibt feingliedrige Abstufungen, angefangen bei redundant aufgebauten Kernsystemen über Backup und Recovery, Data Safety, Business-Continuity-Lösungen bis hin zu Strategien und Systemen, die automatisiert und selbstständig lernen, um das Ausfallrisiko tatsächlich auf Null zu setzen. Beim Letzteren spricht man von Resilienz.

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Bildergalerien

IT-Dienstleistungen und rasch ansteigender Konsum von elektronischer Unterhaltung und Werbung lässt die Treibhausgasemissionen (THG) um rund 9 Prozent pro Jahr ansteigen. Die Herstellung und der Betrieb von IT-Komponenten verursachte im Jahr 2018 bereits 3,7 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen und damit fast halb so viel wie der viel stärker sichtbare Verkehr, der für alle Autos und Motorräder in Summe 8 Prozent der THG-Emissionen verursachte. Videostreaming allein verursacht 80 Prozent des Energiebedarfs für Datentransfer. (Bild: : https://www.nachhaltige-rechenzentren.de/wp-content/uploads/2020/06/2020-06_Nachhaltige-Rechenzentren_Leitfaden_BF.pdf)
Leitlinien und Forschungsprojekte

Der Weg zu nachhaltigen Rechenzentren in Baden-Württemberg

Die hohe Dichte an Rechenzentren, insbesondere von großen Colocation-Datacenter im Raum in und rund um Frankfurt am Main, verführt dazu, Hessen als Nabel aller Diskussion um Naubau und Betrieb von Rechenzentren zu sehen, in jüngerer Zeit vor allem im Zusammenhang mit Grünstrom, Nachhaltigkeit und Energie-Effizienz. Doch Baden-Württemberg hat bereits im Jahr 2017 mit „digital@bw“ als erstes Bundesland eine einheitliche, integrative Strategie für die Gestaltung des digitalen Wandels ins Leben gerufen.

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Strom im Rechenzentrum ist nicht nur ein komplexes technisches Problem, sondern auch ein teures.  (Bild: frei lizenziert: Harry Strauss)
Ein Problem, zwei Ansätze

Der Strom kostet zu viel. Und nun?

Es gibt ein Rekordtief bei deutschen Energieverbrauch. Soweit, so gut? Nein. Denn die Einsparungen gehen hauptsächlich schrumpfende Wirtschaftsleistung zurück, sagt etwa die Deutsche Unternehmensinitiative Energie-Effizienz. Die Datacenter-Branche warnt angesichts der hohen Strompreise und Auflagen für Rechenzentren ohnehin vor einer Abwanderungsgefahr. Und nun?

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Das Rechenzentrum „Frankfurt V“ von Cyrusone (Bild: Cyrusone)
Kommentar: Water Usage Effectiveness ist nur die halbe Miete

Mehr Transparenz beim Wasserverbrauch von Rechenzentren!

Im Zuge der Klima-Erwärmung wird Wasser ein immer knapperes und kostbareres Gut. Rechenzentren, die heute in vielen Fällen mit Wasser gekühlt werden, weisen einen enormen Wasserverbrauch auf und müssen daher auch Teil zukünftiger Lösungen sein. Deshalb fordert Tom Kingham, Director Solutions Engineering bei Cyrusone, dass Rechenzentren offener mit dem Thema umgehen.

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