Was muss Datacenter Infrastructure Management leisten?

Struxureware for Datacenters 7.3 bringt DCIM mit Provider-Qualitäten

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Version 7.3 von Struxureware for Datacenter bietet erhblich bessere Visualsiierung des RZ-Geschehens. Die schwebenden Punkte entsprechen Sensoren: Sie geben etwa Aufschluss über Temperatur, Feuchtigkeit und Luftgeschwindigkeit.
Die Version 7.3 von Struxureware for Datacenter bietet erhblich bessere Visualsiierung des RZ-Geschehens. Die schwebenden Punkte entsprechen Sensoren: Sie geben etwa Aufschluss über Temperatur, Feuchtigkeit und Luftgeschwindigkeit. (Bild: Schneider Electric)

Die Software „Struxureware“ von Schneider Electric gehört zu den funktionsreichsten seiner Art. Die jüngste Version 7.3 des Moduls „Data Center Operation“ für das Datacenter Infrastructure Management (DCIM) ist Teil der übergeordneten, ebenfalls überarbeiteten Software-Suite 2.0 und adressiert insbesondere Co-Location-Anbieter.

DCIM-Software hat es nicht leicht, sich durchzusetzen, obwohl Analysten davon ausgehen, dass der Einsatz einen schnellen und sehr hohen Return on Investment (RoI) mit sich bringen. Allerdings greifen die Tools tief in das Geschehen im Rechenzentrum ein und das sollen sie auch, wenn die Werkzeuge tatsächlich helfen sollen, den Stromverbrauch und die Effizienz zu senken, die Verfügbarkeit aber zu erhöhen. Die Anwender scheinen jedoch aufwändige Projekte zu fürchten.

Auch Andreas Gebhard, verantwortlicher Director Software Sales in Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz, kennt genügend Vorbehalte, sagt aber auch, es sei schwierig in den Anwenderunternehmen den richtigen Personenkreis zu adressieren. Es gebe nach wie vor zwei: die Facility-Manager und die IT-Manager.

Die Notwendigkeit einer gesamtheitlichen Sicht

Die Folge: „Datacenter greifen traditionell immer noch häufig auf jeweils eigenständige Facility-Management- und vergleichsweise bescheidene IT-Tools wie "Excel" und "Visio" zurück, die eine Optimierung der Infrastruktur erschweren." Die hälfen nicht einmal dabei, komatöse Rechner zu identifizieren.

Funktionen von Struxureware for Datacenters in der Übersicht
Funktionen von Struxureware for Datacenters in der Übersicht (Bild: Schneider Electric)

Sinnvoller sei es, die Budgets beider Bereiche zusammenzulegen und für ein umfassendes Management-Tool zu nutzen. Denn DCIM-Software kann nicht nur die Grundlage für Umstrukturierungen im Rechenzentrum bieten, sondern auch für den störungsfreien effizienten Betrieb.

Struxureware for Data Centers besteht aus:

  • Ressource Advisor zur Messung und Verwaltung des Energie- und CO2-Verbrauchs.
  • Data Center Operation ist das Basismodul zur Verwaltung aller Ressourcen im Rechenzentrum inklusive der Betriebs-und Investitionskosten sowie der Möglichkeit, bei Co-Location-Rechenzentren alle Daten nach Raum-und Käfigflächen aufzubereiten.
  • Data Center Expert zur Überwachung und Steuerung der Stromversorgung, Kühlung und Sicherheit.
  • Power Monitoring Expert für ein fortgeschrittenes Power Monitoring sowie die Ana-lyse der Netzqualität.
  • Cooling Monitoring Expert zur erweiterten Überwachung der Kühlung und Gebäude-Automation.

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