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Mut zu Innovation
Konkreter Handlungsbedarf zeichnete sich Anfang 2005 ab, als deutlich wurde, dass ein Releasewechsel vom bislang eingesetzten Warenwirtschaftssystems SAP R/3 Version 4.6c auf mySAP ERP 2004 dringend geboten erschien. Ein Schritt, der einhergehen würde mit einer notwendigen Codepage-Konvertierung (EBCDIC auf ASCII). Diese würde zudem zu einer um 15 Prozent steigenden Prozessorbelastung sowie um 50 Prozent wachsenden Speicheranforderungen führen. „Im Zuge des Releasewechsels wollten wir auch gleich die Weichen stellen, für die bald anstehende Implementierung des SAP Business Warehouse (BW)-Systems. Zudem ist für die Zukunft die Integration einer Customer Relationship Management (CRM)-Anwendung geplant“, umreißt Günter Beres das komplexe Szenario.
Eine Konstellation, die massive Erweiterungen an dem drei Jahre alten IBM iSeries-System, das bislang für SAP-Aufgaben eingesetzte wurde, erfordert hätte. „Wir standen vor der Alternative, entweder in ein zweites iSeries-System zu investieren, den Speicherbereich massiv aufzurüsten und dennoch möglicherweise in drei Jahren erneut vor einer ähnlichen Problematik zu stehen oder nach einer hochflexiblen und investitionssicheren Lösung zu suchen, die uns über Jahre ein Optimum an Gestaltungsspielraum bietet“, so Beres.
Bei der Recherche zu Alternativen stieß Beres auf Flexframe for SAP von Fujitsu Siemens Computers. FlexFrame for SAP bietet eine komplette Virtualisierung und Entkoppelung der SAP-Applikationen von den Infrastruktur-Ressourcen. An die Stelle fest zugeordneter Hardware und Software tritt ein Pool aus Server- und Storage-Systemen, die von den Anwendungen nach Bedarf genutzt werden. Jeder SAP-Service kann somit auf jedem Server in diesem FlexFrame-Verbund laufen. Die von SAP zertifizierte Infrastrukturlösung, die die SAP Hardwareressourcen zu einem dynamisch Pool zusammenfasst und flexibel nutzt, entsprach Beres Vorstellungen. „De Facto handelte es sich hierbei um eine leistungsstarke und flexibel erweiterbare Lösung. Sie besteht aus festen Standard-Komponenten – Linux-Betriebssystem, Oracle-Datenbank, NetApp-Speicher und leistungsstarken Servern von Fujitsu Siemens Computers –, die optimal aufeinander abgestimmt und koordiniert sind“, so Beres.
Zweifel, inwieweit die Flexframe-Lösung das konkrete Anforderungsprofil der Sternjakob GmbH erfüllen und finanziell ins Konzept passen würde, wurden bei einem Treffen mit dem SAP-Systemhauspartner Steeb, mit Fujitsu Siemens Computers und dessen Implementierungspartner IS4IT im September 2005 wurden ausgeräumt. Nicht nur die Funktionalität und der Preis überzeugten die Sternjakob-Verantwortlichen. Auch die einfache Bedienbarkeit der Lösung und die dadurch zu erwartende Senkung der Administrationskosten sprachen letztendlich für die Lösung. So wurde im Februar 2006 durch IS4IT eine FlexFrame-Umgebung installiert.
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