DCIM-Plattform per Handy

Schneider Electric bringt Datacenter-Monitoring in die Cloud

| Redakteur: Rebecca Näther

Die Cloud-Architektur bietet eine sichere Echtzeitüberwachung aller wichtigen Infrastrukturkomponenten und liefert detaillierte Geräte- und Statusinformationen.
Die Cloud-Architektur bietet eine sichere Echtzeitüberwachung aller wichtigen Infrastrukturkomponenten und liefert detaillierte Geräte- und Statusinformationen. (Bild: Schneider Electric)

Mit „Eco-Struxure IT Expert“ verfügt Schneider Electric über ein Cloud-basiertes Infrastruktur-Management für Rechenzentren, verteilte IT-Umgebungen und Server-Räume (DCIM).

Laut Schneider Electric handelt es sich um eine herstellerneutrale Cloud-Architektur. Sie biete eine sichere Echtzeitüberwachung aller wichtigen Infrastrukturkomponenten wie Stromversorgung, Klimatisierung oder Zutrittsschutz und liefere detaillierte Geräte- und Statusinformationen. Steuern lässt sich die DCIM-Plattform entweder via Web-Browser oder über die kostenlose Smartphone-AppEco Mobile Insights“, die es für IOS und Android gibt.

Die App über die bekannten App-Stores bezogen werden und steht 30 Tage lang kostenfrei und mit vollem Funktionsumfang zu Tests zur Verfügung. Die Basisfunktionen bleiben auch im Anschluss erhalten und können weiterhin via Smartphone-App genutzt werden.

Die gesammelten Leistungsdaten werden anonymisiert in der Cloud gesichert, analysiert und in Form von proaktiven Empfehlungen zur Verbesserung von Leistung, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit an den Betreiber zurück gespielt. Mehr als 100 Milliarden Datensätze bilden dabei eine umfassende Grundlage, um mit Hilfe von weltweiten Benchmarks die Leistung der eigenen Systeme mit branchenspezifischen Werten abzugleichen und datengetriebene Trendanalysen und Risiko- oder Wartungsprognosen zu erhalten.

So können etwa potentielle Ausfälle rechtzeitig identifiziert und durch entsprechende proaktive Maßnahmen verhindert werden. Die gesamte Netzwerkkommunikation erfolgt dabei über ein verschlüsseltes Software-Gateway, welches vom Unternehmen zur Verfügung gestellt wird.

Alarm-Management mit Filterfunktion

Dank einer Alarmfunktion werden Fehlermeldungen nicht mehr einzeln und wahllos weitergeleitet, sondern zu dedizierten Ereignissen mit entsprechenden Handlungsempfehlungen zusammengefasst und in bestimmten Intervallen an den Betreiber gegeben. Besonders kritische Vorfälle werden unverzüglich gemeldet und erst im Anschluss konsolidiert.

Durch die Cloud-Datenanalyse könne die Fehlerursache zudem schneller identifiziert werden als es bei vergleichbaren On-Premise-Lösungen möglich sei, so der Hersteller. Mit der integrierten Einsatzplanung lißen sich außerdem Aufgaben und Zuständigkeiten flexibel verwalten. Beispielsweise lasse sich auf einen Blick erfassen, welcher IT-Mitarbeiter gerade an welchem Standort im Einsatz ist.

Ein skalierbares Lizenzmodell

Bereitgestellt wird die Anwendung über ein skalierbares Lizenzmodell. Dieser Pay-as-you-grow-Ansatz erlaubt einen schrittweisen Ausbau der lizenzierten Geräte und soll volle Kostentransparenz garantieren.

Hinweis: Der Beitrag ist im Original auf der Partner-Site „elektro technik“ erschienen.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45772586 / RZ-Tools)