Storage-Virtualisierung mit Windows-Bordmitteln

S2D-optimierte Hardware von Thomas-Krenn AG

| Redakteur: Ulrike Ostler

Diese Modelle taugen laut Hersteller insbesondere für den Einsatz von Storage Spaces Direct.
Diese Modelle taugen laut Hersteller insbesondere für den Einsatz von Storage Spaces Direct. (Bild: Thomas-Krenn AG)

Die Thomas-Krenn AG bietet Server, die für „Storage Spaces Direct“, abgekürzt S2D, optimiert sind. Das Feature der „Datacenter Edition“ von „Windows Server 2016“ erlaubt ein Software Defined Storage ohne zusätzliche Komponenten von Drittanbietern.

Mithilfe von Storage Spaces Direct lassen sich lokale Datenträger mehrerer Server zu einem virtuellen, gemeinsamen Datenspeicher zusammenfassen. So können unter Anwendung von „Microsoft Hyper-V“ hyperkonvergente Systeme ausschließlich mit Windows-Bordmitteln realisieren oder alternativ ein dedizierte SDS-Device erstellen.

Für die Konfiguration gibt es nur wenige Bedingungen. Dass für einfache, ausfallsichere Systeme theoretisch zwei Knoten pro Cluster genügen, in der Praxis aber erst ab vier Knoten die uneingeschränkte Funktionalität von S2D verfügbar ist, gehört dazu.

Caching und Tiering

Ansonsten sei die Einrichtung von S2D vergleichsweise unkompliziert, heißt es von der Thomas Krenn AG. So nutzt die Software automatisch die schnellsten Datenträger für häufig verwendete Daten. Damit zieht eine quasi „intelligente Cache-Verwaltung“, die für hohe Performance sorgt, Storage Tiering beherrscht und die Geschwindigkeitsvorteile von NVMe-Speicher ausnutzen kann. Je nach Setup und Anzahl der Knoten sind verschiedene Levels an Redundanz möglich, um den besten Kompromiss zwischen effektiver Storage-Nutzung und Ausfallsicherheit zu erreichen.

Der Hersteller aus Freyung hat speziell für den Einsatz von S2D Hardware zusammengestellt. Zu den Vorteilen zählt er:

  • S2D fasst lokale Datenträger mehrere Server zu einem gemeinsamen Datenspeicher zusammen
  • Die Server-Systeme für S2D durch Techniker des Produkt-Managements getestet
  • Die Einrichtung von S2D sei einfach und unkompliziert
  • SDS kommt inklusive Virtualisierung, Betriebssystem und Storage-Management auf der passenden Hardware ins Haus

Wer mehr über S2D wissen möchte, Tipps und Hintergründe zum Sizing der Server benötigt, findet das in einem Whitepaper der Thomas-Krenn AG.

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