Fehlertolerante Server-Systeme von Stratus Technologies „Perfect Plant“ verlangt nach Hochverfügbarkeit der Server

Autor / Redakteur: Ulrich Lenz* / Florian Karlstetter

Da im Konzept der „Perfect Plant“ Produktions- und kaufmännische Systeme integriert werden, steigen auch die Anforderungen an die Verfügbarkeit der Server, weil auch kurzzeitige Ausfälle zu massiven Schäden führen können. Abhilfe schaffen fehlertolerante Server, die High vailability auf Basis von Standard-Technologien bieten.

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Kompakte Hochverfügbarkeit. Die fehlertoleranten Server von Stratus.
Kompakte Hochverfügbarkeit. Die fehlertoleranten Server von Stratus.
( Archiv: Vogel Business Media )

In vielen Unternehmen gibt es nicht eine, sondern zwei IT-Welten. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht dabei immer die Business-IT mit ihren ERP-, Office- und Kommunikationssystemen und mit den bekannten Grundsatzdiskussionen um Client-Server, GUI, eCommerce oder SOA.

Immer ein wenig im Verborgenen arbeitet noch eine andere IT: die Systeme für die Steuerung und Überwachung von Produktionsanlagen und Maschinen (MES – Manufacturing Execution Systems). Sie bilden eine IT mit weitgehend unabhängigen Technologien und Infrastrukturen. Natürlich gab es einen Austausch zwischen den beiden Welten, denn die Produktionsdaten müssen früher oder später auch in die kommerziellen Systeme Eingang finden. Aber solche Verbindungen arbeiten weitgehend manuell, von einer echten Integration beider Welten kann daher keine Rede sein.

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So wurde in einer amerikanischen Studie kürzlich festgestellt, dass weniger als ein Prozent aller Hersteller über eine automatisierte Integration von ERP und Fertigungssysteme verfügt.

Das bedeutet aber, dass für betriebswirtschaftliche Entscheidungen fertigungsbezogene Daten, wie Auftrags- und Materialstatus, Kosten, Produktqualität usw., nicht zeitnah zur Verfügung stehen. Derzeit arbeiten Produktionsbetriebe und -abteilungen sehr oft mit Kopien zentraler Unternehmensdaten, was zu Problemen mit der Qualität und dem Einhalten von Regularien führen kann. Und schließlich lassen sich so auch die finanziellen und geschäftlichen Auswirkung von Produktionsstörungen nicht auf Unternehmensebene analysieren und kontrollieren – erst recht nicht, wenn die Produktion über verschiedene Standorte verteilt ist.

Auf dieser Basis sind Unternehmen gar nicht in der Lage, schnell auf Änderungen in der Nachfrage oder der Zulieferung zu reagieren. Umgekehrt werden auch Qualitäts- oder Serviceprobleme zu spät erkannt – so fordert beispielsweise die Geschäftsleitung weitere Einsparungen, während in der Produktion längst die Ausschussquote steigt. Insgesamt lässt sich ein Fertigungsprozess, der mit dem Gesamtunternehmen nicht kommuniziert, isoliert operiert und primär Daten an der ERP-Schnittstelle abliefert, auch nur mit entsprechenden Verzögerungen und Anpassungsverlusten steuern und auf die Unternehmensziele abstimmen.

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