Itenos berät Mittelständler, die zu einer individuellen Strategie finden müssen

Per Standardverfahren zur individuellen Hybrid Cloud

| Autor / Redakteur: Arif Polat* / Ulrike Ostler

Was gehört in welche Cloud und welche IT gehört selbst gemacht oder in die Verantwortung eines IT-Dienstleisters. Die Entscheidungen sind durchaus angetan, Wettbewerbsvorteile zu gewinnen oder zu verlieren.
Was gehört in welche Cloud und welche IT gehört selbst gemacht oder in die Verantwortung eines IT-Dienstleisters. Die Entscheidungen sind durchaus angetan, Wettbewerbsvorteile zu gewinnen oder zu verlieren. (Bild: gemeinfrei: Gerd Altmann auf Pixabay)

Cloud ist nicht gleich Cloud. Mal ist die Public Cloud die richtige Wahl, mal die Private Cloud. Und immer öfter interessieren sich CIOs und IT-Entscheider auch für Hybrid-Cloud-Konzepte. Bei der Umsetzung können erfahrene ICT-Provider wertvolle Hilfestellung leisten.

Obwohl die Cloud jetzt schon seit gut zehn Jahren ein weit verbreitetes Schlagwort ist, ist der Begriff für viele IT-Entscheider noch immer so nebulös wie es echte Wolken sind. Kein Wunder, gibt es doch unzählige Spielarten der digitalen Datenwolke.

Und Cloud-Lösungen, die Unternehmen heute für ihre IT-Anforderungen benötigen, müssen auch so individuell sein wie die persönlichen Kaffeevorlieben der CIOs und IT-Leiter. Es gibt keine Einheitslösung!

So wie leckerer Kaffee von der richtigen Bohne, der besten Maschine, der perfekten Konsistenz der geschäumten Milch und vor allem einem erfahrenen Barista abhängt, kommt es auch bei der perfekten Cloud-Lösung darauf an, wie gut sie zu den unternehmensspezifischen Bedürfnissen und Prioritäten passt. Darum versprechen wir von Itenos unseren Kunden „Kaffee und IT, so individuell wie Sie“. Unser Hybrid-Cloud-Portfolio wird durch sichere Rechenzentren, eine ausgewogene Mischung verschiedener Mehrwertservices und erfahrene ICT-Profis unterstützt, die für mittelständische Unternehmen maßgeschneiderte Cloud-Lösungen entwickeln.

Die Nachfrage nach Hybrid Clouds wächst

Und wir merken: Die Nachfrage nach Hybrid-Clouds wächst kontinuierlich. Was hat es also damit auf sich?

Bei einer Hybrid Cloud handelt es sich um eine IT-Umgebung aus verschiedenen Cloud-Plattformen. Können Unternehmen Workloads je nach Bedarf zwischen Cloud-Plattformen wie der Private Cloud oder der Public Cloud verschieben, gewinnen sie mehr Flexibilität und können viele der für gewöhnlich auftretenden Nachteile einer einfachen Cloud-Lösung umgehen.

Meiner Meinung nach sind die fünf Hauptvorteile einer Hybrid Cloud die Kontrolle, die Geschwindigkeit, die Sicherheit, die Skalierbarkeit und natürlich auch die Kosteneffizienz. Da jedes Unternehmen eigene Anforderungen und Prioritäten hat, unterscheiden sich am Ende des Tages auch die zu verwendende(n) Cloud-Anwendungen.

Ob eine Hybrid-Cloud-Lösung für ein Unternehmen das Mittel der Wahl ist, hängt nicht von der Firmengröße, sondern vielmehr von der Branche und vor allem von den individuellen Anforderungen des Unternehmens ab. Denn ein „zu klein“ gibt es beim Thema „Cloud“ nicht. Manchmal ist es schon für einen Ein-Mann-Betrieb sinnvoll, zumindest einen Teil seiner IT-Umgebung lokal zu betreiben und den anderen in eine Cloud zu packen.

Standardverfahren für die individuell beste Cloud-Lösung

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Viele IT-Verantwortliche fragen sich, wie sie zur besten Cloud-Lösung kommen. Hier kommen ICT-Provider wie Itenos ins Spiel. Diese verfügen häufig über Cloud- und Konnektivitätsberater, die insbesondere mittelständischen Unternehmen beim Entwurf der am besten zu ihren individuellen Anforderungen passenden Cloud-Lösung unterstützen.

Wir haben dafür eine Standardvorgehensweise entwickelt, die sich in der Vergangenheit als außerordentlich effektiv erwiesen hat! Zunächst stellen wir dem IT-Chefs Fragen, um die konkreten Anforderungen zu ermitteln. Dazu gehören:

  • Kommt es dem Unternehmen darauf an, orts-, zeit- und geräteunabhängig schnell, zuverlässig und sicher auf Daten und Anwendungen zuzugreifen?
  • Müssen ausführungskritische und nicht kritische Daten und Anwendungen lokal und auch auf gemeinsam genutzten, öffentlichen Plattformen ausgeführt werden?
  • Wie groß ist der Netzwerkverkehr?
  • Gibt es in der Regel kurze Spitzenzeiten und lange Phasen mit geringer Gesamtnutzung?

Werden die meisten Fragen mit „ja“ beantwortet, könnte eine Hybrid-Cloud-IT-Strategie zu den Anforderungen des Unternehmens passen.

Zwei Wege führen in die Hybrid Cloud

Ist die Entscheidung für eine Hybrid Cloud gefallen, muss noch der richtige Weg dorthin bestimmt werden. Viele mittelständische IT-Leiter oder CIOs wissen zwar, wo sie hin wollen, sind sich aber nicht immer sicher, wie sie dorthin kommen.

Es gibt nämlich zwei unterschiedliche Möglichkeiten, um eine Hybrid Cloud zu implementieren: Bei der ersten verwaltet das Unternehmen eine eigene Private Cloud und meldet sich außerdem für weitere Public-Cloud-Services bei Hyperscaler-Plattformen wie AWS, Microsoft oder Google an. Mit anderen Worten, alle Entwurfs-, Integrations- und Betriebsaktivitäten liegen in der Hand des firmeneigenen IT-Teams.

Das Angebot ist da; doch den Mittelständlern geht es nicht anderes als den Großunternehmen: Sie brauchen eine für sie passende Hybrid-Cloud-Strategie.
Das Angebot ist da; doch den Mittelständlern geht es nicht anderes als den Großunternehmen: Sie brauchen eine für sie passende Hybrid-Cloud-Strategie. (Bild: Itenos)

Bei der zweiten Option nutzt man als Unternehmen das externe Know-how eines ICT-Providers, der eine Cloud-Lösung aus einer Hand bietet. Dabei werden die Private und Public Clouds kombiniert und genau an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst.

Dieses Paket beinhaltet verschiedene Leistungen wie die Beratung zur notwendigen Architektur sowie alle Services rund ums Netzwerk und Rechenzentrum. Hierbei handelt es sich dann um eine maßgeschneiderte Hybrid-Cloud-Lösung. Und der Bedarf an dieser Stelle wächst, da sich die meisten Unternehmen eine direkt einsatzbereite, integrierte und gemanagte Cloud-Lösung wünschen.

Das eigene IT-Team ehrlich beurteilen

Doch nochmal: Bevor sich CIOs für eine der beiden Optionen entscheiden, müssen sie zwingend ihre konkreten Cloud-Computing-Bedürfnisse und -Prioritäten ermitteln. Das ist nicht unbedingt schwierig, aber es ist die wichtigste und zeitaufwändigste Frage, die auf jeden Fall vor der Wahl eines Anbieters zu erfolgen hat.

Eine weitere wichtige Aufgabe, die CIOs oft vergessen, ist eine kritische und ehrliche Beurteilung des eigenen IT-Teams. Nicht alle Unternehmen besitzen ein Team mit dem nötigen Know-how und der nötigen Erfahrung, um eine Hybrid-Cloud-Plattform selbst zu managen. Und solche spezialisierten Mitarbeiter einzukaufen, kann sehr kostspielig werden.

Darum sind ICT-Provider wie unser Unternehmen unterm Strich oft die erfolgversprechendere und auch kostengünstigere Lösung. Wir begreifen uns selbst zum Beispiel als integrierten ICT-Dienstleister aus dem Konzernverbund der Deutschen Telekom, mit einem umfassenden Portfolio an Mehrwertservices.

Der Autor Arif Polat von Itenos sieht seinen Arbeitgeber in puncto Hybrid Cloud als Berater für den Mittelstand.
Der Autor Arif Polat von Itenos sieht seinen Arbeitgeber in puncto Hybrid Cloud als Berater für den Mittelstand. (Bild: Itenos)

Es gibt vermutlich keinen zweiten Rechenzentrumsbetreiber, der eine selbst entwickelte Private-, Public- und gemanagte Hybrid-Cloud-Lösung sowie die Vernetzung von Hyperscaler-Plattformen durch Services auf Netzbetreiberniveau und klassische Co-Location-Dienste wie Rack-Housing, dedizierte Räume und Rechenleistung anbietet. Hinzu kommt: Unser Rechenzentrum Frankfurt 1 ist einer der am besten vernetzten Rechenzentrum-Campus in Kontinentaleuropa, während Frankfurt 2 (siehe: Link) die meisten Hyperscaler-Public-Cloud-Plattformen betreibt. Somit sind wir in der Lage, Unternehmen jeder Größe auf dem Weg in die Hybrid Cloud effektiv zu unterstützen.

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* Arif Polat ist Leiter Market Development und Interconnection Strategy bei Itenos.

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