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Bereit für die Cloud? Windows Server 8 macht einen großen Schritt Neuerungen in Windows 8 Server – ein Überblick

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

Parallel mit der Client-Version von „Windows 8“, entwickelt Microsoft derzeit auch die Server-Version des Betriebssystems weiter. Diese steht mittlerweile im MSDN für Tester zur Verfügung. Microsoft hat im Nachfolger von Windows Server 2008 R2 SP1 zahlreiche Neuerungen integriert, die vor allem die Sicherheit und Virtualisierung betreffen.

Grün für Windows 8 Server!
Grün für Windows 8 Server!
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Windows 8 Server geht Microsoft einen großen Schritt in Richtung Virtualisierung und Cloud-basierte Rechnerstruktur. So ist eines der wichtigsten Augenmerke auf die Version 3.0 der Virtualisierungstechnik „Hyper-V“ zu richten. Denn diese bietet im Vergleich zu „Windows Server 2008 R2“ zahlreiche Änderungen.

Eine der wichtigsten ist die neue Technik „Hyper-V-Replica“ (siehe: Abbildung 1). Mit dieser Funktion lassen sich virtuelle Server asynchron zwischen verschiedenen Hyper-V-Hosts im Netzwerk replizieren und synchronisieren. Ein Cluster ist dazu unnötig.

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Auch komplexe Server-Anwendungen wie SQL-Server mit ausgelasteten Datenbanken lassen sich auf diesem Weg leicht replizieren, ohne auf komplexe Konfigurationen zurückgreifen zu müssen. Administratoren können Replikationen manuell erstellen oder durch einen Zeitplan starten lassen. Die Replikation erfolgt im laufenden Betrieb und ermöglicht hochsichere Lösungen oder den Aufbau von Testumgebungen mit echten Daten, ohne das Netzwerk zu beeinträchtigen.

Die größte virtuelle Festplatte

Auch die maximale Größe von virtuellen Festplatten erhöht Microsoft in Windows 8 Server. Diese dürfen eine Größe von bis zu 16 Terabyte erreichen (siehe: Abbildung 2). Hyper-V in Windows Server 2008 R2 erlaubt nur Festplatten mit einer Größe bis zu 2 Terabyte.

Administratoren können virtuellen Servern bis zu 16 Prozessoren direkt zuweisen, in der finalen Version von Hyper-V 3.0 unter Umständen sogar mehr. Virtuellen Servern lassen sich in Windows 8 Server bis zu 512 Gigabyte Arbeitsspeicher bekommen.

Generell unterstützen virtuelle Server in Windows 8 Server und auch Hyper-V-Hosts sehr viel mehr Hardware. Auf Hyper-V-Hosts lassen sich mit Windows 8 Server mehrere tausend virtuelle Server auf einmal betreiben.

weiter mit: Cluster mit Hyper-V

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