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Bitlocker verschlüsselt auch Clouds
Die Festplattenverschlüsselung „Bitlocker“ baut Microsoft wesentlich aus. Denn mit dem Programm lassen sich nun auch cloud-basierte Laufwerke verschlüsseln sowie in hochsicheren Umgebungen auch Cluster-Laufwerke.
Bitlocker verschlüsselt bei Aktivierung nur beschriebene Sektoren und fügt dann inkrementell Sektoren hinzu, wenn diese aktuell beschrieben werden. Das heißt: Die Verschlüsselung läuft sehr viel schneller ab. Bitlocker arbeitet in Windows 8 Server direkt mit Hardware-Verschlüsselungen von Festplatten oder RAID-Systemen zusammen.
Im Boot
Windows 8 Server überwacht den Boot-Vorgang durch die neue Secure-Boot-Technik. Auf diese Weise lassen sich Viren frühzeitig aussperren.
Windows 8 unterstützt auch die neue BIOS-Version „UEFI“ und deren integrierte Hardware-Secure-Boot-Funktion. Diese Technik verhindert dass Firmware-Versionen von integrierten Geräten vor dem Start des Betriebssystems und einem Viren-Scanner geändert werden.
Nach dem Start speichert das Betriebssystem Daten an verschiedenen zufälligen Orten im Arbeitsspeicher. Diese lassen sich von Angreifern nicht auslesen. Zwar war diese Address Space Layout Randomization (ASLR) genannte Technologie bereits eingeschränkt in Vorgängerversionen verfügbar, wurde jetzt aber deutlich ausgebaut.
Im Kern
Den Kernel schützt Windows Server 8 noch mehr vor Veränderungen und erlaubt kaum Zugriffe von außen. Auch das verhindert Angriffe, vor allem auf Web-Server.
Die mit Windows Server 2008 R2 SP1 eingeführte „RemoteFX“-Technik verbessert Microsoft und stellt diese auch in den Remote-Desktop-Diensten zur Verfügung. Der Server bereitet die Daten auf und schickt diese dann zum Client. Auf diese Weise stehen leistungsstarke Anwendunge, etwa Multimedia-Anwendungen, auch auf leistungsschwachen PCs oder Tabletts zur Verfügung.
Windows 8 Server kann zudem auch Anwendungen virtualisiert bereit stellen.
Der Autor:
Thomas Joos ist freier Autor aus Bad Wimpfen.
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