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Mit Sensorik am Puls des Rechenzentrums

13.07.2011 | Autor / Redakteur: Andreas Müller / Ulrike Ostler

Heutige Rechenzentren kommen, wenn der Energiehaushalt und die sichere Verwahrung optimiert werden sollen, um Sensorik nicht herum. Bild: Interexion
Heutige Rechenzentren kommen, wenn der Energiehaushalt und die sichere Verwahrung optimiert werden sollen, um Sensorik nicht herum. Bild: Interexion

Die Überwachung von Rechenzentren geschieht heute mit Sensoren. Sie liefern Daten über die Umgebung und senden sie an mindestens eine zentrale Stelle. Dabei geht es um die Überwachung in den Bereichen physische Sicherheit und Infrastruktur, also: Klimatisierung, Stromversorgung, Brandschutz sowie zahlreicher anderer Parameter. Das ist insbesondere für Carrier-neutrale Colocation, wie bei Interexion interessant.

Sensoren sorgen dafür, dass bestimmte, für die Leistungsfähigkeit und Ausfallsicherheit des Rechenzentrums entscheidende, Grenzwerte nicht überschritten werden. Damit wird das Risiko von Fehlfunktionen minimiert, die im Falle von Carrier-neutralen Rechenzentren für Colocation nicht nur die IT eines Anwenderunternehmens betreffen, sondern gleich mehrfachen Schaden anrichten können.

Deshalb ist darauf zu achten, alle Elemente der Sensorik und Regeltechnik möglichst intelligent und effizient miteinander zu verzahnen, um Risiken für alle Nutzer zu minimieren. Zudem darf der Faktor Mensch, trotz aller aktuellen technischen Optionen, nie aus dem Auge verloren werden.

Carrier-neutrale Rechenzentren punkten bei Anwenderunternehmen seit Bestehen des Prinzips der Colocation – der geteilten, bedarfsgerechten Nutzung von Rechenzentrumskapazitäten – mit drei wesentlichen Kernaspekten: Leistungsfähigkeit, Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit.

Verpflichtung gegenüber den Kunden

So betreiben die Nutzer ihre eigene IT mit dem eigenen Personal in einer hochgesicherten und rund um die Uhr betreuten Infrastrukturumgebung, die stets den maximalen Erfordernissen der aktuellen Technik entspricht. Sie tun dies um sicherzustellen, dass ihre Systeme in einer sicheren Umgebung stehen, stets mit optimal vorgefilterten Strom versorgt werden und vor Bränden, Überhitzung und anderen negativen Umwelteinflüssen geschützt sind.

Der Betreiber des Rechenzentrums garantiert seinen „Mietern“ die eigene Leistungsfähigkeit über Service Level Agreements – und steht entsprechend in der Pflicht. Für ihn bedeutet das Commitment gegenüber dem Kunden den Einsatz von Mess- und Regelsystemen nach aktuellen Standards, die seine Kunden vor Störungsrisiken und ihn gleichzeitig vor Regressansprüchen bewahren.

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