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Mit Sensorik am Puls des Rechenzentrums

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Immer gut gekühlt

Die hohe Dichte heutiger Rechner sorgen für eine hohe Temperatur. Bild: Interexion (Archiv: Vogel Business Media)

Der Klimatisierung kommt im Rechenzentrum eine besondere Bedeutung zu, da vor allem aktuelle High-Density-Installationen eine enorme Abwärme erzeugen. In diesem Zusammenhang sorgen moderne Rechenzentren häufig mit Hilfe von Kaltwassergeräten auf dem Dach in Kombination mit effizienten Präzisionsklimageräten in den Räumen für entsprechende Kühlung.

Da auch die Grenzwerte für Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den Service Level Agreements geregelt sind, sorgt ein dichtes Raster von Sensoren für Überwachung der Umfeldparameter. Diese entsprechen beispielsweise bei Interxion im Bezug auf die Luftfeuchtigkeit etwa einem Wert von 50 Prozent, mit einer Toleranz von zehn Prozent nach oben und nach unten.

Nicht zu kühl und nicht zu feucht

Bei der Temperatur sind es 22 Grad Celsius mit einer Abweichung von drei Grad. Durch sie ist es nicht nur möglich, rapide Temperaturanstiege zuverlässig aufzunehmen, sondern auch tendenzielle Schwellenwertüberschreitungen aufzuzeigen. In beiden Fällen werden die oben bereits erwähnten zentralen Stellen sowohl über Anzeigen auf dem Monitor als auch über akustische Alarmsignale, E-Mail oder gar SMS informiert und können entsprechend handeln. Gleiches gilt für die Luftzirkulation in den Doppelböden, wo Sensoren sowohl den Druck als auch die Luftbewegung messen.

Da auf dem Dach des Rechenzentrums mit Kaltwasser gearbeitet wird, ist ein entsprechendes Leakage-System installiert, um eventuelle Undichtigkeiten in den Leitungen sofort lokalisieren zu können. Generell hat sich der Einsatz kabelgebundener Sensoren bewährt, da drahtlose Varianten eher zu Fehlfunktionen neigen.

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