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Objektdaten über verschiedene Cluster speichern, managen und auswerten Mit Nutanix soll das Big-Data- und Analytics-Fundament unsichtbar sein

Redakteur: Ulrike Ostler

Nutanix hat seine Plattform um neue Funktionen für Big-Data- und Analytics-Anwendungen sowie die Speicherung unstrukturierter Daten erweitert. Die Produkte des Herstellers „HCI“, „Objects“ und eine „Splunk“-Zertifizierung sollen massive Skalierung sowie „One-Click“-Einfachheit ermöglichen.

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Scheinbar unendlich skalierende Objektspeicher gehören zu den Merkmalen, mit denen Nutanix sein Infrastrukturangebot quasi unsichtbar für Data Scientists machen will.
Scheinbar unendlich skalierende Objektspeicher gehören zu den Merkmalen, mit denen Nutanix sein Infrastrukturangebot quasi unsichtbar für Data Scientists machen will.
(Bild: PIRO4D auf Pixabay)

Zu den Funktionen, die nun neu Bestandteil von Objects 2.0 sind, gehört die Fähigkeit, Objektdaten über verschiedene Nutanix-Cluster hinweg zu managen und dadurch die Skalierung massiv zu steigern, die Kapazitäten für Objektspeicherung pro Knoten zu erhöhen und die formale Zertifizierung für „Splunk Smartstore“ zu erreichen. Diese Verbesserungen erweitern die Cloud-Plattform von Nutanix und zielen auf Leistung und Skalierung ab.

Gleichzeitig sollen sie dazu beitragen, vorhandene, aber ungenutzte Ressourcen auszunutzen und somit zu Kostensenkungen beitragen. Greg Smith, Vice President of Product Marketing bei Nutanix, erläutert die Bedeutung: „Jede Firma arbeitet daran, ein datengesteuertes Unternehmen zu werden.“

Big-Data-Workloads benötigen Umgebungen, die sehr große Volumen an unstrukturierten Daten effizient verwalten können. Zudem sind oftmals Fähigkeiten zur Echtzeit-Analyse gefragt.

HCI, Cloud und einfache Bedienung

Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Zwar hängen die Unternehmen einerseits von geschäftlichen Daten ab, um eine personalisierte Kundenerfahrung zu erzeugen. Andererseits kämpfen IT-Teams mit Silos, Komplexität und ineffizienten operativen Abläufen. Sichere und durchgängige Lösungen für den Betrieb von Big-Data-Applikationen, die sich einfach skalieren lassen, fehlen.

Amita Potnis, Research Director im Storage-Team von IDC, hält fest: „Die digitale Transformation erfordert Web-scale-Storage für Unternehmens-Workloads. Objektspeicherung wird zurzeit die bevorzugte Speichermethode für neue Anwendungsgenerationen und Big-Data-Applikationen.“ Zudem fänden Objektspeicher gerade den Weg von der Cloud in die Rechenzentren und zu den geschäftsrelevanten Workloads. Dabei komme es auf die Ausbalancierung von Wirtschaftlichkeit und Leistung an, betont sie.

„Nutanix ist für Flexibilität und Einfachheit bekannt. Multi-Cluster-Support und die Zertifizierung für Splunk Smartstore mit Hilfe von Nutanix Objects erlauben eine massive Skalierung, jedoch zu einem angemessenen Preis und mit der richtigen Leistung, auf die diese Anwendungen angewiesen sind“, lobt sie IDC-Frau.

Skalieren im Abo

Skalierungsfähigkeit, Geschwindigkeit und Einfachheit mit eingebauter Automatisierung verbindet Nutanix mit einer „One-Click“-Bedienung. Das befreie Data Scientists, Security-Teams und ganze Geschäftsbereiche von Routine-Aufgaben, so dass sie sich darauf konzentrieren könnten, Wertschöpfungsbeiträge aus den Daten zu generieren, so der Hersteller.

Das Abonnementmodell des Anbieters erlaube zudem, sich flexibel an dynamische Geschäftsanforderungen anzupassen. Darüber hinaus verbänden sich die Object-Storage-Services mit den eigenen Angeboten für hyperkonvergente Infrastrukturen (HCI) zu einem integrierten Ganzen, heißt es von Nutanix. Dadurch seien IT-Teams ab sofort in der Lage, ungenutzte Ressourcen besser auszuschöpfen, um Kosten zu reduzieren und die Abläufe rund um die Speicherverwaltung zu verschlanken.

Zu den neuen Funktionen zum Betrieb für Big-Data-Workloads gehören insbesondere:

  • Object-Storage mit verbesserter Skalierung: Nutanix Objects 2.0 bietet Multi-Cluster-Support für massiv skalierende Objektspeicher. Durch die Beseitigung von Cluster-Grenzen können IT-Teams einen einzigen Namensraum über verschiedene Nutanix-Cluster hinweg nutzen und diese über eine zentrale Konsole verwalten. Zudem können IT-Teams von ungenutzten Speicherkapazitäten überall in ihrer Nutanix-Umgebung und infolgedessen von einer höheren Wirtschaftlichkeit profitieren.
  • Knoten mit größerer Speichertiefe: Zusätzlich zu den neuen Scale-out-Fähigkeiten unterstützt Objects-2.0-Knoten mit bis zu 240 Terabyte (TB) an Speicherkapazitäten. Dies ermöglicht Objektspeicher in einer Größe von vielen Petabytes in einem einzigen Cluster.
  • Höhere Sicherheit: Kunden von Nutanix Objects 2.0 profitieren von einer WORM (Write Once Read Many)-Funktion, die es erlaubt, Inhalte bei Bedarf revisionssicher zu speichern und dadurch vielfältige regulatorische und gesetzliche Auflagen zu erfüllen.

Splunk-Zertifizierung

Splunk-Kunden haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Workloads auf Nutanix-Software zu betreiben. Sie können das Wachstum von Splunk-Daten einfach und ohne Medienbrüche mit Hilfe von Nutanix Objects managen. Sie Nutanix Objects für einen integrierten Objektspeicher nutzen, um ihre Splunk-Umgebung zu unterstützen. Zudem hat Splunk hat die Kompatibilität mit Smartstore zertifiziert.

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