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Rainer Graefen im Gespräch mit Guido Klenner, Business Manager Online Storage bei Hewlett-Packard, Teil 2 Mit Multi Tenancy schottet das 3PAR-System Mandanten wie auch einzelne Anwendungen ab

| Redakteur: Rainer Graefen

Bei einem Speichersystem geht es letztlich um Verfügbarkeit, Performance, Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und den gesicherten Zugriff. Wie sich diese divergierenden Eigenschaften besser zusammenbringen lassen, zeigt HP im 3PAR-System.

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Das HP 3PAR-System ist eins der wenigen, die Mandantenfähigkeit integriert haben.
Das HP 3PAR-System ist eins der wenigen, die Mandantenfähigkeit integriert haben.
( Archiv: Vogel Business Media )

Dynamisch und flexibel soll das Speichersystem sein. Eine Reorganisation des provisionierten Speicherbereichs muss unbenützten Speicher wieder freigeben. Und nicht zuletzt ist auch ein ständiger Lastausgleich, das sogenannte Load balancing, notwendig.

Solche Aufgaben, die früher und manchmal noch heute nur manuell zu lösen und häufig mit langwierigen Kopieraktionen verbunden waren, müssen spätestens unter der Regie eines Cloud Providers automatisch erfolgen. Das 3PAR-System bringt dafür zahlreiche intelligente Speicherfunktionen mit.

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Thin Provisioning, Space Reclamation und …

„Wichtiger Bestandteil dieses 3PAR-Konzepts ist, dass die Ressourcen dynamisch zuteilbar sind und das möglichst granular. Das bedeutet im Umkehrschluß auch, dass nicht benötigte Ressourcen auch wieder frei gegeben werden“, erklärt Klenner die Vorzüge des Gen3 ASICs im Online-Speichers. Mittels „space reclamation“ gelingt dem 3PAR-System diese Aufgabe.

Diese Funktion, das erkannten die Entwickler schon sehr früh, ist unverzichtbar, wenn man Thin Provisioning (TP) anwendet. TP gibt der Anwendung eine Art Speicherkredit, der bei aktiver Benutzung immer weiter mit realer Speicherkapazität aufgestockt wird.

In den ersten Produktivsystemen wurde dieser provisionierte Speicher von den Anwendungen nicht wieder freigegeben, so dass trotz großer Reserven manchmal kein freier Speicher zur Verfügung stand,

Inzwischen beherrscht das 3PAR-System dieses „Aufräumen“ auch für manchmal eigenwillige Anwendungen wie Oracle und SAP perfekt, die den allokierten Speicherbereich gerne schon vor jeder Benutzung mit Nullen vollschreiben. (Die Provisionierung von MS Windows 2008 Server kann z.B. mit diesem Verhalten von Oracle nicht umgehen.)

… Sub Volume Tiering

Ein anderes wichtiges Leistungfeature ist das Dynamic Tiering, das es den HP-Anwendern erlaubt, ganze Volumes auf eine andere I/O-Hierarchie zu verlagern. Das 3PAR-System kann für solche Aufgaben mit diversen unterschiedlichen und mehr oder weniger schnell drehenden Festplattentypen inklusive Solid State Drives ausgestattet werden.

Erweitert wird Dynamic Tiering durch das Sub Volume Tiering, das einzelne Datenblöcke auf Grund der Zugriffsstatistik zwischen den verschiedenen I/O-Klassen hin- und herschieben kann. Durch Sub Volume Chunks von 256 MByte Größe kann die 3PAR-Maschine sehr feinfühlig auf die Leistungsbedürfnisse von Anwendungen reagieren und Ressourcen optimal ausnutzen.

weiter mit: 3PAR macht den Weg zur Cloud frei

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