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Rainer Graefen im Gespräch mit Guido Klenner, Business Manager Online Storage bei Hewlett-Packard, Teil 2

Mit Multi Tenancy schottet das 3PAR-System Mandanten wie auch einzelne Anwendungen ab

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Irgendwann wird abgerechnet

Cloud Provider werden mit den Fähigkeiten Speicherfunktionen aus Pools heraus freischalten zu können in die Lage versetzt, nur noch wenig Aufwand in die Administration von Arrays stecken zu müssen. Einspielen muss sich allerdings noch wie sich die Servicelevel-Leistungen in einen geldwerten Betrag umrechnen lassen.

„Wie haben im Bereich Management-Software unser Reporting Tool „HP Storage Essentials“, dass jeden Ressourcen-Gebrauch reporten kann“, sagt Klenner. „Das lässt sich auf individuelle Bedürfnisse trimmen und ist damit auch fähig, die diversen Servicelevel in Kostenmodule zu überführen.“

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Eine exakte Kostenabrechnung wird es aber wahrscheinlich trotzdem nicht so schnell geben. So etwas muss sich langsam einspielen, da auch die Fachabteilungen erst einmal ein Gespür dafür entwickeln müssen, welcher Servicelevel ihre Bedürfnisse trifft und dieses nicht sofort durch eine allzu drastische Preiskalkulation des privaten oder öffentlichen Service Providers unterbunden werden sollte.

Neben der Leistungsabrechnung sollten Anwender den ROI-Wert eines 3PAR-Systems nicht vergessen. Durch die Mandantenfähigkeit könnten nicht zuletzt SAP-Anwender den Test-, Entwicklungs- und Produktivbetrieb nun auf eine Maschine konsolidieren. Das hat enorme Auswirkungen auf die Reduzierung von Lizenzkosten und nicht zuletzt die Reduzierung von dezidierter Hardware.

Die Public Cloud kommt ganz groß raus – aber erst später

Laut einer weltweiten Studie von HP sehen die Entscheider in den Unternehmen für das Jahr 2015 voraus, dass sie dann 18 Prozent ihrer IT-Services aus Public Clouds und 28 Prozent aus Private Clouds beziehen werden.

„Die Sicherheitsbedenken der Kunden“, soviel steht für Klenner fest, „sind der Grund, warum die Public Cloud nicht so schnell kommen wird. Die Unternehmen werden sich individuell, nach den eigenen spezifischen Anforderungen, den entsprechenden Mix aus herkömlichem IT-Betrieb, Private Cloud und Public Cloud zusammenstellen“.

Bei HP setzt man deshalb auf die Hybrid Cloud. Das ist ein evolutionärer Weg, den jeder interne IT-Provider ohne Gesichtsverlust beschreiten kann. Einen Service-Katalog für die Private Cloud zu erstellen und auszurollen, braucht den Erfahrungsschatz, der nur aus dem Verständnis eines internen Ressourcenpools gewonnen werden kann.

„Auf dieser Basis kann man dann auch bestimmte Teil-Aufgaben wie Backup, SAP-Betrieb, Replikation für die Hochverfügbarkeit in die externe Cloud auslagern“, ist Klenner überzeugt. „Für Reseller, die den Mittelstand betreuen, einige große Service Provider und selbstverständlich auch für HP als Cloud Provider liegt hier die große Chance.“

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