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Rainer Graefen im Gespräch mit Guido Klenner, Business Manager Online Storage bei Hewlett-Packard, Teil 2

Mit Multi Tenancy schottet das 3PAR-System Mandanten wie auch einzelne Anwendungen ab

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3PAR macht den Weg zur Cloud frei

Kann ein Speichersystem den Weg zur Cloud ebnen? Ist das nicht nur eine Sammlung von mehr oder weniger wichtigen Funktionen? Klenner: „Ohne eine dynamische agierende Storage-Basis sind Cloud-Konzepte schwer umsetzbar.

HP hat mit dem CloudSystem Matrix schon angedeutet was sich alles in Zukunft einfacher administrieren lässt. Aber wenn man über die SAN-Virtualisierung hinaus will und ein Provisioning-Management etablieren will, dann braucht man Speichersysteme wie die 3PAR.“

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Anders ausgedrückt: Die SAN-Virtualisierung wie sie augenblicklich umgesetzt ist bietet zwar eine Hardware-Abstraktion, unterstützt aber in verschiedenen Bereich das Cloud-Konzept nur unzureichend. Die Speichervirtualisierung hatte im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte den Pool-Gedanken vorangetrieben.

Storage Tiering heißt, abstufbare Servicelevel

Erst betraf er nur die Speicherkapazität, später dann dachte man über Speicherklassen nach, mit denen verschiedene Service Level für die I/O-Performance umgesetzt werden sollten. Vergleicht man diese doch sehr starren Pool-Ideen mit der heutigen Umsetzung, merkt man, dass damals viele Funktionen gefehlt haben. Ein Service-Katalog wie HP ihn heute schon im HP CloudSystem Matrix umgesetzt hat, wird durch die 3PAR jedoch erst richtig schön.

„Es geht einerseits darum den Anwendern eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Mix von Speicherkapazität, I/O-Performance, Verfügbarkeit und Datensicherheit zu bieten, andererseits geht es natürlich auch darum, dass sich diese Angebot auch leicht auf der Infrastruktur bereitstellen lässt“, verdeutlich Klenner die Herausforderung für jeden Anbieter von Cloud-Services – intern oder extern.

Nicht Speicher, sondern Servicelevel provisionieren

Es geht also nicht länger darum, eine LUN per SAN-Virtualisierung auf einen Server zu mappen, sondern darum einen Service Level auf eine dezentrale Infrastruktur anzuwenden. Noch in diesem Jahr will HP diese Aufgabe mit dem Storage Provisioning Manager automatisieren.

Der vom Anwender gewählte Servicelevel wird in ein Template überführt, das in der richtigen Reihenfolge IP-Adressen, Server, die richtige Datenbank, Verfügbarkeit, Leistung/Antwortzeitverhalten, Speicherbedarf usw. aus den vorhandenen Pools abruft und miteinander korreliert.

Was das HP CloudSystem Matrix jetzt schon in einer enger definierten Infrastruktur für MS Exchange und Oracle beherrscht, soll dann auch in einer weitläufigeren Infrastruktur parametrisierbar sein. Dazu muss, um wieder auf die 3PAR zurückzukommen, das Speichersystem alle Ressourcen dynamisch belegen und freigeben können. Was das 3PAR-System wie schon gesagt aus dem Effeff beherrscht.

weiter mit: Irgendwann wird abgerechnet

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