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Mit SMB 3.0 sind Daten im Netzwerk schneller greifbar Live-Migration in Windows Server 2012

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Ulrike Ostler

In „Windows Server 2012“ funktioniert das Verschieben von virtuellen Servern zwischen Hyper-V-Hosts besser als bisher, etwa durch das Übertragen mehrere Server gleichzeitig und das Festlegen von Prioritäten. Live-Migration ist jetzt auch ohne Cluster möglich. Durch SMB 3.0 lassen sich virtuelle Festplatten auch auf Freigaben speichern – ohne Geschwindigkeitsverlust.

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Hyper-V 3.0 bietet in Windows Server 2012 wesentlich größere Festplatten, unterstützt mehr virtuelle Server und Knoten pro Host. Microsoft hat die Lösung an allen Enden deutlich aufgebohrt.
Hyper-V 3.0 bietet in Windows Server 2012 wesentlich größere Festplatten, unterstützt mehr virtuelle Server und Knoten pro Host. Microsoft hat die Lösung an allen Enden deutlich aufgebohrt.
(Quelle: Microsoft)

Microsoft verbessert in Hyper-V 3.0 in Windows Server 2012 vor allem die Leistung der Virtualisierungslösung und bietet mittlerweile Funktionen die „VMware vSphere“ in nichts nachstehen. Unternehmen die Server mit Hyper-V virtualisieren, setzten vor allem im Enterprise-Umfeld auf Cluster um die Hyper-V-Hosts hochverfügbar zur Verfügung zu stellen.

Einer der wichtigsten Bereiche für die Hochverfügbarkeit ist seit Windows Server 2008 R2 die Live-Migration. Diese ermöglicht das Übertragen von virtuellen Servern im laufenden Betrieb, zum Beispiel für Wartungsarbeiten des Hyper-V-Hosts.

Bei dieser Übertragung kopiert Hyper-V nicht nur die virtuellen Festplatten zwischen den Hosts, sondern auch den Inhalt des Arbeitsspeichers. Das heißt die Anwender bekommen von der Übertragung nichts mit und der virtuelle Server steht während der Übertragung weiter zur Verfügung (siehe: Abbildung 1)

Ausgebügelte Schwächen in Windows Server 2012

In Windows Server 2012 bügelt Microsoft einige Schwächen der Live-Migration aus. Eine Schwächen der Übertragung in Windows Server 2008 R2 war bisher zum Beispiel die Unmöglichkeit, mehrere virtuelle Servern auf einmal zu verschieben. Das kostete unnötig Zeit.

In Windows Server 2012 können Unternehmen mehrere Server gleichzeitig übertragen. Die maximale Anzahl lässt sich auf jedem Host einstellen.

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Außerdem kann ein Hyper-V-Cluster virtuelle Server priorisieren. So lassen sich bei einem Ausfall wichtige virtuelle Server wie Domänencontroller zuerst übertragen und erst danach weitere Server (siehe: Abbildung 2).

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