Internet of Things

Konnektivität – unterschätzter Erfolgsfaktor

| Autor / Redakteur: Susan Bohle / Ulrike Ostler

Das Potenzial von IoT-Anwendungen ist enorm groß. Eine der größten Herausforderungen dabei: die Konnektivität.
Das Potenzial von IoT-Anwendungen ist enorm groß. Eine der größten Herausforderungen dabei: die Konnektivität. (Bild: Deutsche Telekom)

Im Internet of Things (IoT) ist alles miteinander vernetzt. Die Basis dafür schaffen verschiedene Funktechnologien. Doch nicht jeder Übertragungsstandard ist für jede Anwendung sinnvoll. Deshalb sollten sich Entwickler und Anbieter smarter Produkte frühzeitig um das Thema Konnektivität kümmern.

Funkrauchmelder, die Alarmsignale an die Feuerwehr senden, vernetzte LKW, die auch bei unvorhergesehenen Verzögerungen schon von unterwegs ihre exakte, neue Ankunftszeit am Zielort melden, intelligente Maschinen, die selbstständig eine Reparatur veranlassen: Das Potenzial von IoT-Anwendungen ist enorm groß. Kein Wunder, dass das Internet of Things und Industrie 4.0 immer weiter auf dem Vormarsch sind: Aktuellen Studien zufolge soll es bis 2025 weltweit mehr als 41 Milliarden vernetzte Geräte geben.

Auch der Mittelstand in Deutschland hat die steigende Bedeutung des Themas erkannt. So haben laut der PAC-Studie „Das Internet der Dinge im deutschen Mittelstand 2019“ bereits 84 Prozent der mittelständischen Unternehmen mindestens eine IoT-Anwendung im Einsatz. Weitere 29 Prozent planen, eine Lösung einzuführen und 80 Prozent haben mindestens ein entsprechendes Projekt diskutiert, geplant bzw. budgetiert. Eine der größten Herausforderungen ist dabei die Konnektivität.

Viele Optionen für die beste Lösung

Jedes zweite befragte Unternehmen will bei diesem Thema auf das Know-how externer Experten zurückgreifen. Nicht ohne Grund, schließlich ist die Konnektivität ein oft unterschätzter, aber entscheidender Erfolgsfaktor für Projekte im Internet of Things. Egal, ob es um die Vernetzung des eigenen Maschinen- oder Fuhrparks oder die Produktion und Installation smarter Rauchwarnmelder geht: Wer zu wenig Augenmerk auf die technische Basis legt, droht mit seiner Anwendung zu scheitern.

Dabei haben Entwickler und Anbieter smarter Produkte die sprichwörtliche Qual der Wahl: Zur Verfügung stehen Bluetooth, WLAN, Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) über 2G, das LTE-Netz oder NarrowBand IoT (NB-IoT). Grundsätzlich lassen sich die Funktechniken nach kurzer oder hoher Reichweite unterscheiden. Hinzu kommen speziell für die Anforderungen von IoT geeignete Funksysteme wie NB-IoT, die zwar nur niederbitratige Verbindungen ermöglichen, dafür aber mit hoher Reichweite, tiefer Gebäudedurchdringung, geringem Stromverbrauch und hoher Netzabdeckung punkten.

Konkret heißt das: Der Hersteller smarter Rauchwarnmelder kann auf Funktechniken mit kurzer Reichweite wie Bluetooth zurückgreifen. Denn die Geräte müssen lediglich die Strecke bis zum nächsten Internet-Anschluss mit einem Gateway überbrücken. Entwickler von Trackern für die Vernetzung von Fuhrparks dagegen benötigen eine zuverlässige Technologie mit hoher Reichweite, die auch mobile Teilnehmer einbindet. Diese Anforderungen wiederum erfüllen klassische Mobilfunktechniken mit einer hohen Netzabdeckung.

International bequem vernetzen

Wer sicher sein möchte, dass Netztechnologie und IoT-Szenario zusammenpassen, sollte eine „All-in-One“-Lösung in Betracht ziehen. Beispielsweise bietet die Deutsche Telekom mit ihrem Business Smart Connect-Portfolio unterschiedliche All-Inclusive-Tarife – und zwar für ihr komplettes Mobilfunknetz: von 2G über LTE bis zu NB-IoT. Der Vorteil: Künftig reichen Herstellern derartiger Geräte wenige Mausklicks, um das eigene IoT-Projekt schnell und unkompliziert zu vernetzten. Das IoT-Paket ist international ausgerichtet und lässt sich ohne Aufpreis europaweit einsetzen. Zudem bietet die Telekom auch das Roaming in den NB-IoT-Netzen ihrer Landesgesellschaften an – also derzeit in Österreich, Niederlande, Ungarn, Slowakei, Tschechische Republik und Griechenland.

Kosten jederzeit transparent

Entwickler und Anbieter smarter Produkte können das passende Angebot einfach über den Webshop der Telekom buchen. Sie bestellen die benötigten SIM-Karten im jeweiligen Tarif und für das entsprechende Netz. Zur Auswahl stehen Multiformat-Karten und fest im Gerät verbaute Karten. Bezahlt wird entweder per Vorkasse oder mit Kreditkarte. Nach etwa drei Tagen werden die voraktivierten SIM-Karten zugestellt. Sie können sofort in Sensoren, Trackern und anderen IoT-Geräten eingesetzt werden. So sind Anwendungen vom intelligenten Rauchwarnmelder bis zum vernetzten Fuhrpark schnell umsetzbar.

Auch die Kosten bleiben hier jederzeit transparent. Denn die SIM-Karten gibt es zum Festpreis – abhängig vom Datenvolumen und Nutzungszeitraum. Das Angebot reicht von 36 Monaten (M2M-Connect) bis zu 50 Monaten (LPWA-Connect).

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