Weite Wege sind passé

In Schwerin erleichtert Desktop-Virtualisierung das Flughafen-Management

| Autor / Redakteur: Dirk Brandes / Ulrike Ostler

Das geplante Logistikzentrum Schwerin/Parchim.
Das geplante Logistikzentrum Schwerin/Parchim. (Bild: http://www.parchim-airport.com)

Der Flughafen Schwerin-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit als Drehkreuz für den Fracht- und Logistikverkehr in Norddeutschland ausgebaut. Das erfordert unter anderem eine neue IT-Struktur. Server und Desktop-Virtualisierung gehören dazu.

Es geht zügig voran. In Kürze nimmt der Flughafen Schwerin-Parchim einen neuen Tower in Betrieb. Doch zugleich vermehrt der Ausbau zum Drehkreuz den Verwaltungsaufwand und das Datenaufkommen. Der Bedarf an Desktops steigt enorm.

Die Geschichte des Flughafens im Überblick
Die Geschichte des Flughafens im Überblick (Bild: http://www.parchim-airport.com)

Für den Betreiber Baltic Airport Mecklenburg GmbH, hinter der die chinesische Link Global Logistics Group (siehe: Bild) steckt, erscheint eine komplette Erneuerung der IT-Infrastruktur unumgänglich, um auch für die zukünftigen Anforderungen gewappnet zu sein. Bei der Modernisierung hat man sich gegen eine „traditionelle“ Architektur entschieden und stattdessen für die Server- und Desktop-Virtualisierung. Dies ist in Zusammenarbeit mit der Thomas-Krenn.AG erfolgt.

Flexibilität durch Virtualisierung

Grundsätzlich erhofft sich der Flughafenbetreiber durch die Desktop-Virtualisierung mehr Flexibilität. Und das in zweierlei Hinsicht: erstens in der Skalierbarkeit der vorhandenen Ressourcen: Da ein erhöhter Bedarf an Desktops durch den Flughafenausbau absehbar ist, wurde nach einer Lösung gesucht diese schnell und flexibel bereitzustellen. Bei der erfolgten Grundinstallation wurde für jede Abteilung ein so genanntes Master Image in „VMware Horizon“ erstellt, so dass für einen neuen Mitarbeiter ein Desktop nun in Minuten bereitgestellt werden kann, je nach Anforderung als verknüpfter Klon oder dedizierter Desktop.

Zum zweiten soll sich die Flexibilität auch für die Mitarbeiter einstellen, die oft mehrere Aufgaben in unterschiedlichen Abteilungen haben. Diese können jetzt von jedem Standort aus auf ihren Desktop zugreifen. Das wurde in der Vergangenheit zwar auch durch Server-gespeicherte Profile ermöglicht, führte jedoch nicht selten zu Synchronisierungsproblemen.

Da manche Standorte auf dem Flughafengelände nur per Telefonkabel oder Funknetzwerk an das Backbone angebunden sind, war der An- und Abmeldeprozess der Client außerdem oft langwierig. Durch den Einsatz der Zero Clients reicht die Bandbreite über Telefonkabel und WLAN nun ohne Beeinträchtigungen aus, die Mitarbeiter können ohne Wartezeit ihren Arbeitsplatz wechseln.

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